BEM: Marcel Quast allein vorn

Paarungsliste der 4. Runde am 21.05.2015
TNr Teilnehmer Pkte TNr Teilnehmer Pkte
1 1. Quast,Marcel (3) 4. Klüting,Reiner (2½)  –
2 2. Böhm,Ingo (2) 6. Schmidt,Ralph (2)  –
3 9. Kampmann,Marcel (2) 3. Drzasga,Michael (2)  –
4 8. Bender,Markus (1) 5. Herrmann,Uwe (1½)  –
5 7. Radi,Günter (1½) 11. Koch,Guido (1)  –
6 10. Richter,Bernd (1) 14. Gausmann,Thomas (1)  –
7 13. Siegert,Robert (½) 12. Freisen,Marco (0)  –

Ein Blick auf die Ergebnisse der 3. Runde:

Paarungsliste der 3. Runde
TNr Teilnehmer Pkte TNr Teilnehmer Pkte
1 6. Schmidt,Ralph (2) 1. Quast,Marcel (2) 0 – 1
2 3. Drzasga,Michael (1½) 4. Klüting,Reiner (2) ½-½
3 10. Richter,Bernd (1) 2. Böhm,Ingo (1) o – 1
4 5. Herrmann,Uwe (1) 7. Radi,Günter (1) ½-½
5 9. Kampmann,Marcel (1) 13. Siegert,Robert (½) 1 – 0
6 14. Gausmann,Thomas (½) 11. Koch,Guido (½) ½-½
7 8. Bender,Markus (0) 12. Freisen,Marco (0) 1 – 0

Kurze Berichte zur 3. Runde (auf den Seiten des SC Gerthe können die Partien nachgespielt werden!):

Ingo Böhm setzte sich heute als erster durch, sein Gegner ließ einen unangenehmen Freibauern zu, die daraus entstehenden Probleme konnte Bernd Richter nicht mehr kitten.  Uwe Herrmann kam nicht so recht ins Spiel, Günther Radi ließ dem Favoriten wenig Entfaltungsmöglichkeit, m.E. stand Günther deutlich besser, aber so recht kam er nicht voran und alsbald einigten Sie sich auf Remis. Marco Freisen stand unter Druck und die Stellung war schwierig, bald ließ er einen taktischen Schlag zu und Markus Bender gewann klar. Robert Siegert opferte gegen Marcel Kampmann übermütig eine Figur, da er wohl dachte, dass sein Freibauer zur Dame läuft. Aber Marcel erobert im Endspiel Dame gegen Turm den Bauern ziemlich schnell und Robert gab auf.

An Tisch 2 schien es hin und her zu gehen, obschon die Software später verriet, dass die Partie lange recht ausgeglichen war. Michael Drzasga spielte recht aktiv gegen die früh entwickelte Dame des Gegners, ob er gar einen Turm opfern konnte für starken Angriff, konnte auch die Elektronik nicht klar belegen. So kam Reiner Klüting immer besser ins Spiel und als er endlich selbst leichten Vorteil hatte tauschte er wohl ungünstig die Damen. Das entstandene Endspiel sah nun wieder besser für mich aus. Als ich endlich die Drohungen abgewehrt hatte, stellte ich einen Bauern ein. Doch es zeigte sich, dass dieser kaum zu halten war und so nahm Reiner mein Remisgebot an. Wie schon erwähnt, spielte Ralph Schmidt lange stark gegen den Favoriten und es war nicht so recht zu sehen, wie Marcel Quast trotz Mehrbauern, aber mit schwachem Doppelbauern, in Vorteil kommen sollte, so spielte scheinbar nur Ralph. Aber Ralph sah sich irgendwann gezwungen seinen schwachen Bauern mit dem König zu decken, nun gelang es Marcel mit Dame und Turm den König zu ärgern und dabei ergab sich ein üble Bauerngabel gegen Turm und Dame, worauf Ralph aufgab. Die längste Partie des Tages wogte lang hin und her. Guido Koch opferte wohl ungünstig eine Figur. Aber er erhielt drei Freibauern dafür, so dass sich sein Gegner genötigt sah, die Figur zurück zu opfern. Nach grobem Fehler von Guido, dem Turmverlust folgte, endstand ein Endspiel 2 verbundene Randbauern gegen den Turm von Thomas Gausmann. In seinem erst zweiten Turnier übersah Thomas mehrere Gewinnwege und am Ende musste er den Turm gegen den letzten Bauern opfern und Guido konnte sich noch ins Remis retten.

Damit hat Marcel Quast einen halben Zähler Vorsprung vor Reiner Klüting. Es sieht so aus, als ob der Favorit dem Bezirksmeistertitel greifbar nahe gekommen ist.

Ein spannender Spieltag, betonen möchte ich die hervorragende Versorgung des Veranstalters mit Brötchen, Gürkchen, Tomaten und Getränken für kleines Geld! Dr.Z

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