Höntrop I mit erstem Punkt

Verbandsklasse Gr. 2 R.3: Auswärts bei Horst-Emscher 2 gab es ein 4 : 4. Michael und Volker gewannen. Nach schneller 3 : 1 Führung hätten wir uns fast um den Lohn gebracht.

Br SV Horst-Emscher 2 1828 SG Höntrop 1 1842 4:4
1 9 Patzer, Jörg 1887 1 Oberbarnscheidt, Ludger 2032 ½:½
2 10 Rebentisch, Tom 1900 2 Rostek, Jörg 1954 ½:½
3 11 Tobczewski, Peter 1833 3 Drzasga, Michael 1983 0 : 1
4 12 Eckardt, Samuel 1807 4 Jedner, Volker 1832 0 : 1
5 13 Hiebsch, Catalina 1798 5 Koch, Burkhard 1769 1 : 0
6 14 Verfürth, Christian 1877 6 Artz, Klaus 1844 ½:½
7 15 Schreiner, Paulo 1790 7 Barth, Hans-Joachim 1676 ½:½
8 16 Rebentisch, Sebastian 1735 11 Tolksdorf, Jürgen 1645 1 : 0

Heute mussten wir leider unsere Zwote schwächen, da Frank aus beruflichen Gründen nicht dabei sein konnte, hofften wir auf Jürgen, der ja einen imensen DWZ-Sprung in den letzten Monaten hinlegte. Leider zögerte unser Gegner über zwei Monate, bis weit in den September, ob sie unseren Verlegungswunsch annehmen. Da war es zwischenzeitlich für uns nicht mehr genehm und so mussten wir ohne Frank ran.

Zu diesem zugegeben nicht so großen Ärger kam hinzu, dass unsere Gastgeber zum ersten Male in der Saison, natürlich gegen uns, mit ihrer Stamm-Acht antreten konnten. Somit waren die Teams nach DWZ etwa gleichstark, wir hatten allerdings vorn im Schntt fast 100 DWZ mehr zu bieten, das konnten wir erfreulicherweise auch nutzen.

Nach einer Stunde sah es für Jörg gut aus, er gewann gerade einen Bauern und erhielt gegen die gegnerische kurze Rochade eine halboffene Turmlinie. Volker stand früh unter Druck, aber Achim hatte einen schönen Angriff gegen die kurze Rochade und bei den anderen sah es etwa ausgeglichen aus.

Da patzten Jörg und Volkers Gegner fast gleichzeitig. Jörg verlor den Mehrbauern und sein Angriff war nicht mehr vorhanden, da bot er Remis, das nahm der Gegner nach einiger Überlegung an. Parallel wollte Volkers Gegner unbedingt angreifen und übersah dass er nun selbst einen Bauern verlor. Aber es sah noch nach Remis aus, da fand Volkers Gegner überraschend ein Selbstmatt und gab nach Volkers Antwort auf. In der Phase hatte Achim einen klasse Angriff, er opferte Turm und Läufer, bekam einen Läufer zurück und legte den König frei. Das Matt war eigentlich nicht zu verhindern, sehr schön gespielt. Aber zu unserem Entsetzen übersah Achim, dass er nun zweizügig matt setzen konnte und entließ den Gegner in ein ungleiches Läuferenfdspiel mit zwei verbundenen Freibauern. Wie sich rausstellen sollte, war auch das gewonnen, aber dazu später.

In der Phase übertrieb es Burkhard, er hatte irgendwie das Gefühl, dass er im Angriff gewinnen sollte, aber nach seinem Springeropfer ging es nicht weiter und er musste mit wenig Zeit und Material aufgeben. Kurz drauf erhielt Ludger ein Remisgebot, da ich mittlerweile besser stand, Achim wohl immernoch gewonnen und beim Rest es zumindest nicht wirklich schlecht stand, ließ ich ihn entscheiden – er nahm an.

Kurz drauf übersah mein Gegner Qualitätsverlust und gab etwas überraschend sofort auf. Somit 3 : 2 für uns und Achim sollte doch gewinnen. Mannschaftsremis schien sicher und vielleicht auch mehr…

Aber da patzte Jürgen, er hatte einen Bauern geopfert um mit dem Läuferpaar und den Schwerfiguren den König des Gegners angreifen zu können, übersah alsbald aber ein Schach, dass ihn die Dame für einen Turm kostete und er gab auf. 3 : 3 undd Klaus stand mit einem eingesperrten Läufer strategisch nicht so richtig gut und bot Remis, das lehnte sein Gegner ab.

Es sah immernoch nach einem knappen Sieg aus, denn Achim stand weiterhin gewonnen und Klaus muss doch nicht verlieren oder? Am Ende verspielte Achim seinen Gewinn zum zweiten Male und der Gegner von Klaus hatte es richtig gut gemacht und stand nun gewonnen, aber nachdem Achim Remis machte, verpatzte der Gegner von Klaus den Sieg und es wurde doch noch ein nicht mehr erwartetes 4 : 4.

Da alle anderen Teams nun mindestens einmal gewonnen haben, sind wir trotzdem noch Schlußlicht in der Tabelle. Wir können nur hoffen, dass es reicht, zumindest heute schon einmal ein Lichtblick.

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