Höntrop II verliert erneut

Bezirksklasse BO 7. R.: Daheim verlor Höntrop II gegen Günnigfeld II mit 3 : 5 und verabschiedet sich damit aus dem „Aufstiegsrennen“.  Nur Mathias gewann.

Wenn man den DWZ-Schwächsten beider Teams streicht, hatte Günnigfeld schon gut 100 DWZ im Schnitt mehr zu bieten. Aus dieser Sicht und trotz der kampflosen Niederlage, hielt unser Team erfreulich lang den Kampf offen, aber die favorisierten Gäste setzten sich durch.

SG Höntrop 2 1550 SV Günnigfeld 2 1615 3:5
1 9 Hoffmann, Gary 1574 9 Prigge, Jürgen 1683 0:1
2 10 Hoffmann, Klaus 1636 10 Jännekes, Oliver 1822 ½:½
3 12 Remshagen, Peter 1596 11 Bauer, Matthias 1570 ½:½
4 13 Weiher, Michael 1590 13 Gödeke, Ralf 1740 -:+
5 14 Vollersen, Olaf 1556 14 Fitz, Bernd 1695 0:1
6 15 Raneberg, Hans-Peter 1513 2001 Mai, Michael 1567 ½:½
7 16 Weyers, Lothar 1513 32 Kaltenpoth, Heinz-Werner 1658 ½:½
8 2001 Müller, Mathias 1420 38 Weber, Alfred 1184 1:0

Es folgt der Bericht von Klaus: Die vorgezogene Runde endete heute gegen Günnigfeld 2 mit der nächsten unnötigen Niederlage. Das 3:5 wird dem Spielverlauf eigentlich nicht gerecht, da wir schon trotz aller Bemühungen unseres Käpt´ns die beiden Ausfälle von Jürgen und Michael nicht kompensieren konnten und nur mit sieben Spielern antraten. Zudem hatte Olaf heute wohl mit dem Wahnsinn gefrühstückt und meinte gegen Bernd Fitz unbedingt eine Blitzpartie austragen zu müssen, die natürlich nach gut 30 Zügen in knapp einer Viertelstunde zu Gunsten von Bernd endschieden war.
Somit starteten wir also das Unternehmen Aufstieg mit einem 0:2 Rückstand. Allerdings konnte „Edelreservist“ Mathias nach knapp zwei Stunden mit Figurengewinn den ersten Punkt einfahren, dem Hans-Peter kurz darauf mit seinem Remis einen weiteren halben hinzufügte.
Während dessen standen unsere Spitzenbretter recht ausgeglichen und Lothar spielte gewohnt bedächtig, aber mit leichten Vorteilen. Bei Gary sah es wie in seinen letzten Partien aus. Er hatte seinem Gegner viel Raum abgenommen, früh die Damen getauscht und drückte mit seinen Bauern auf dem Königsflügel, ohne jedoch echten Druck ausüben zu können. Peter befand sich zu diesem Zeitpunkt auch in einer stark positionell geprägten Stellung mit Turm und zwei Springern gegen Turm, Springer und Läufer, wobei der vereinzelte Randbauer seines Gegners ein lohnendes Angriffsziel bot, das schwer zu verteidigen schien, konnte doch der gegnerische Läufer wegen der verbliebenen 6 Bauern auf jeder Seite nicht in das Kampfgeschehen eingreifen.
Bei Klaus entwickelte sich ein von taktischen Schlägen geprägtes Mittelspiel, das aber keinen Sieger fand, weil Klaus den drohenden Materialgewinn immer wieder mit Mattdrohungen beantworten konnte und als sein Gegner dann die Damen zum Tausch anbot, war das Remis wohl trotz eines möglichen Bauerngewinns seines Gegners nicht mehr zu vermeiden. Peter gab kurz zuvor, in schwieriger Stellung, aber mit leichten Vorteilen seine Partie ebenfalls Remis.
Und so spielten Gary und Lothar um den Mannschaftssieg, aber als Gary eine Figur einstellte und von da an hoffnungslos war und Lothar in höchster Zeitnot mehrere Gewinnzüge ausließ, war die Sache klar. Gary gab auf und Lothar vereinbarte nach überstandener Zeitkontrolle mit drei Bauern für eine Figur seine Partie Remis, obwohl bei Dame, Turm, 2 Läufer gegen Dame Turm Läufer und drei verbundenen Bauern sicher mehr drin gewesen wäre.

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