Höntrop I startet mit Niederlage

VerbandsBezirksliga SVR Gr. 3 R.1: Höntrop I kassiert daheim gegen SK Sodingen/Castrop III eine 3:5 Niederlage. Nur Achim gewinnt.

Ende April schlossen wir in diesem Jahr gegen den gleichen Gegner die letzte Saison mit einem umkämpften 4:4 ab (Höntrop mit spannendem Remis) und nun trafen wir beide als Absteiger aus der Verbandsklasse im ersten Kampf der neuen Saison wieder aufeinander. Aus DWZ-Sicht sind wir die beiden Favoriten der Gruppe und so drohte gleich in Runde 1 ein Endspiel.

Unsere beiden Teams waren nach der Papierform im Grunde gleichstark – die Gäste mussten Brett 2 ersetzen, da uns Frank fehlte, sprang Gary für unser Brett 6 ein.

Br.   SG Höntrop 1 1798   SK Sodingen/Castrop 3 1784 3:5
1 1 Oberbarnscheidt, Ludger 2002 17 Zobiegala, Christoph 1920 ½:½
2 2 Drzasga, Michael 1985 19 Balke, Reiner 1883 0:1
3 3 Rostek, Jörg 1934 20 Scheibe, Werner 1815 ½:½
4 4 Jedner, Volker 1823 21 Kowalczyk, Frank 1748 ½:½
5 5 Koch, Burkhard 1743 22 Zygan, Michael 1777 ½:½
6 7 Barth, Hans-Joachim 1692 23 Tenschert, Hartmut 1742 1:0
7 8 Remshagen, Peter 1652 24 Behnicke, Eckhard 1697 0:1
8 9 Hoffmann, Gary 1550 3002 Schäfer, Michael 1683 0:1

Es fällt ein wenig schwer einen netten Bericht zu schreiben, wenn man selbst Teil des Problems ist, aber nun etwas chronologischer.

Vorab möchte ich den symphatischen Gästen danken, dass sie unser Uhren-Einstell-Problem locker hinnahmen, denn ab dieser Saison können wir ja leider nicht mehr einfach den Programmpunkt 20 auf unseren Uhren wählen, da bei der Bedenkzeit die letzte Phase mit 15min Aufschlag entfällt und somit nicht mehr „Fischer-Lang“ die richtige Wahl ist. Zuerst waren unsere Uhren leider alle falsch eingestellt, das mussten wir korrigeren…

… Dann ging es endlich los. Nach einer Stunde sah es noch ganz gut aus, im Gegenteil, einige Stellungen – auch meine – gefielen mir recht gut und ich war frohen Mutes, dass wir den vermutlich stärksten Gegner der Gruppe besiegen könnten, aber es kam anders.

Gary verstrickte sich als erster in Schwierigkeiten. Er versuchte recht aggressiv eine Qualität zu gewinnen, aber irgendwie ging das nach hinten los und er verlor im Endeffekt einen Bauern und fand sich bei allen Schwerfiguren + Springer für ihn bzw. Läufer für seinen Gegner in einem schwierigen Endspiel. Kurz drauf wurden Damen und ein Turm getauscht und ich dachte noch, wenn er seinen Springer nun auf einem Feld platzieren kann, unangreifbar für den Läufer des Gegners, dann kann man das vielleicht halten. Kurz drauf gab Gary aber schon auf, er hatte wohl Materialverlust übersehen…

Alsbald stand leider auch Peter schlecht, er verlor Qualle und Bauer und versuchte nun mit Verwicklungen noch im Spiel zu bleiben, aber sein Gegner spielte das trocken runter und alsbald war der Freibauer des Gegners nicht mehr zu halten. Zuvor hatte Burkhard in ausgeglicher Stellung Remis gemacht und so stand es nach nicht einmal 2 Stunden bereits 0,5 : 2,5 gegen uns.

Ludger stand schwer unter Beschuss und Achim fand sich in einem Turmendspiel mit Minusbauern wieder. Da erhielt Volker ein Remis-Angebot. Tja, ihm gefiel seine Stellung nicht so recht und ich meinte nur, dass es aus Mannschaftssicht besser wäre weiter zu spielen, aber wenn er kein gutes Gefühl hat soll er annehmen – er nahm an. Derweil übersah Ludgers Gegner einen erzwungenen Damentausch, nach Ludgers eigener Aussage, stand er noch zwei Züge zuvor verloren, aber nach dem Damentausch einigten sich beide auf Remis – Zwischenstand nach 5 Ergebnissen: 1,5 : 3,5.

Dann kam mein Bock, in schwieriger ab er vermutlich noch nicht verlorener Stellung hatte ich plötzlich die Chance die Damen zu tauschen und vergaß dabei, dass meine Dame aufgrund einer üblen Drohung die zweite Reihe nicht verlassen sollte. Blackout – ich zog sie nach b3 und konnte mir nun aussuchen ob ich matt werde oder die Dame verliere…

Kurz darauf erreichte Jörg Remis, er hatte sich verrechnet fand aber mit nur 2 Minuten auf der Uhr noch einen Rettungsplan, so dass sein Gegner dem Remis kaum ausweichen konnte. Da Achim im Turmendspiel mit einem Bauern weniger eigentlich nur um das Remis kämpfte, drohte nun doch eine hohe Niederlage. Aber es kam anders, sein Gegner gab sich alle Mühe, Achim nicht nur ein Remisendspiel zu gönnen, sondern nach einem weiteren Fehler, bzw. einer selbst nicht genutzten Siegchance, hätte Achim nun einen Freibauern unaufhaltsam zum Sieg führen können. Jedoch verließ er den Gewinnplan. So ging es noch ein wenig hin und her, bis es endlich klar Remis schien, da nun nur noch Turm + Randbauer gegen Turm eigentlich für Achim auch nicht mehr zu gewinnen war. Da patzte der Gegner doch nochmal und gab nach Achims Antwortzug auf!

So konnte Achim doch noch irgendwie den einzigen Sieg auf unserer Seite verbuchen.

Kopf hoch, die Saison ist noch lang.

 

 

 

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