StEM und Dähne-Pokal

Offene Bochumer Stadtmeisterschaft (StEM)

Das Ende der Stadtmeisterschaft ist nun schon ein paar Tage vorbei und unsere Teilnehmer haben sich recht ordentlich verkauft. Insbesondere Oswin Bock ist zu erwähnen, mit einem schönen Sieg in letzter Runde konnte er den DWZ-Rating-Preis bis DWZ 1400 gewinnen!

Aus DWZ-Sicht konnten Oswin Bock (+19), Gary Hoffmann (+13), Ralph Schmidt (+12) und Klaus Hoffmann (+10) am meisten Punkte hinzugewinnen.

Es folgen meine Kommentare zu einigen Partien von der Bezirkshomepage Marcel Quast Bochumer Stadtmeister 18/19

An Tisch 4 und 5 spielten Ralph Schmidt gegen Werner Lietz und Klaus Hoffmann gegen Michael Drzasga. Die Stellungen entwickelten sich für beide Favoriten ähnlich und am Ende gewann Ralph und Michael fast gleichzeitig. In der einen Partie unterschätze Werner den Angriff gegen seine Königsstellung und in der anderen Partie überschätze Klaus seinen Angriff gegen die Königsstellung von Michael und vernachlässigte seinen Damenflügel, das führte in beiden Fällen zu Materialverlust…

An Tisch 9 trat Matthias Bauer gegen Jürgen Tolksdorf an. Jürgen schlug vor seiner Rochade-Stellung mal wieder mit fxg6. Auch hxg6, was aus strategischer Sicht ja gesünder scheint, war möglich, aber Jürgen wollte auch in dieser Partie die halboffen f-Linie zum Angriff nutzen. Aber auch diesmal ging es nach hinten los. Irgendwann hingen e- und h-Bauer und Matthias konnte prima Druck gegen die Königsstellung aufbauen. Am Ende ging Material verloren und Jürgen gab auf.

Die vorletzte Partie des Tages lief an Tisch 6 zwischen Gary Hoffmann und Ulrich Schlee. Gary stand lange unter Druck und hatte eine Zeitnotphase zu überstehen aus der er mit Materialverlust heraus kam. Gary konnte trotz dieses Nachteils ein zwangsläufiges Remis erreichen, aber er sah es nicht und verlor dann schnell.

Die letzte Partie des Tages an Tisch 12 zwischen Hanne Schneider und Oswin Bock entschied den Rating-Preis unter DWZ 1400. Oswin stand lange unter Druck und musste „künstlich“ rochieren. Dabei hatte er nicht nur das Problem den Turm h8 ins Spiel zu bekommen, sondern Hanne machte auch Druck im Zentrum. In der Phase schien es, dass Hanne dem Gewinn nahe war. Aber Oswin bekam den Turm aktiviert und auch das Zentrum hielt und plötzlich entfesselte er nun einen Angriff gegen die Rochadestellung von Hanne. Am Ende entschied ein Einschlag auf f2, wodurch das Matt oder Materialverlust nicht mehr zu verhindern war, Hanne gab auf.

Dähne-Pokal – Vorrunde Wattenscheid bei uns In der Hönnebecke

Am 22.11 starteten wir mit acht Spielern eine somit gut besetzte Vorrunde. Da es eine Zeit lang nach sieben Spielern und somit einem kampflosen Sieg aussah, waren wir froh, dass Udo Hoppe noch vorbei schaute und er spielte mit. Unangenehmerweise fiel mir erst später auf, dass er im Verband Iserlohn spielt und somit ist er für den Bezirk Bochum nicht spielberechtigt. Dadurch war sein Sieg gegen Lothar Weyers nichtig und Lothar kam nun doch „kampflos“ in die Runde der besten vier.

Die anderen Ergebnisse waren Helmut Schneider – Michael Drzasga 0 : 1, Klaus Hoffmann – Hans-Joachim Barth 0 : 1 und  Ralph Schmidt – Eckhard Funke 1/2 Eckhard verzichtete auf die Blitzentscheidung.

Die Partien waren recht interessant, insbesondere Achim setzte Klaus bereits mit der französischen Eröffnung unter Druck, ein Bauern Einsteller von Klaus vor seinem König, beendete die Partie dann schnell. Ralph gewann zwar einen Bauern gegen Eckhard, aber dafür erhielt er isolierte Bauern vor seinem König. Das Loch war kaum zu stopfen und so einigten sie sich auf Remis.

In der Runde der besten Vier kam es zu folgenden Ergebnissen: Michael Drzasga – Ralph Schmidt 1 : 0 und Lothar Weyers – Hans-Joachim Barth 0 : 1.

Lothar stand lange recht ordentlich gegen Achim und ich hätte lieber Lothars Figuren gezogen. Aber am Ende setzte sich doch der Favorit durch. Ralph stand lange sehr passiv, und als ich dann das Läuferpaar erhielt, war seine Stellung sehr schwierig. Ein unnötiger Springerverlust beschleunigte dann das Ende.

Somit hatte sich eigentlich Michael und Hans-Joachim qualifiziert. Es stellte sich aber heraus, dass Hans-Joachim am 8.12,  nicht teilnehmen kann. So hätte ein Stechen zwischen Lothar und Ralph stattfinden sollen, aber Lothar verzichtete. Aus Wattenscheid nehmen somit Michael und Ralph an der Finalrunde des Dähne-Pokals auf Bezirksebene teil.

 

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Höntrop II verliert bei Uni

Bezirksklasse BO 2. R.: Bei Uni Bochum 1 gab es erneut eine etwas zu hohe 2,5 : 5,5 Niederlage.

Der DWZ-Vergleich der beiden Teams fällt nicht ganz leicht, da die Gastgeber mit zwei DWZ-losen Spielern an den letzten beiden Brettern agierten, diese holten aber 1,5 Punkte!

Michael Weiher war wieder an Board, aber dafür fehlte Gary, da es vorher nicht bekannt war, startete unser Team leider nur zu siebt. Gegen den insgesamt eher stärker einzuschätzenden Gegner natürlich eine üble Ausgangssituation.

Dann erwischten auch noch Lothar und Mathias einen rabenschwarzen Tag und stellten Material ein, wodurch die Partien nicht zu retten waren und bis auf den Käptn Klaus machten die anderen relativ schnell Remis. So spielte am Ende nur noch Klaus, aber zu dem Zeitpunkt war der Kampf ja bereits verloren.

Allein auf dem Posten war es im Raum leider recht laut und die Konzentration schwand, so einigte auch er sich alsbald mit seinem Gegner auf Remis.

Okay, Uni gehörte zu den stärksten Teams der Liga, so dass die nächsten Kämpfe mehr Hoffnung auf Punkte machen, aber auf diese Art ist eine Niederlage natürlich nicht so erfreulich.

Br SC an der Uni Bochum 1 1598 SG Höntrop 2 1524 5,5:2,5
1 1 Oberkalkofen, Christof 1661 9 Hoffmann, Gary 1576 +:-
2 2 Paulsen, Thomas 1637 10 Hoffmann, Klaus 1588 ½:½
3 3 Ishar, Bing 1561 11 Vollersen, Olaf 1572 ½:½
4 4 Grotzky, Werner 1657 12 Weiher, Michael 1547 ½:½
5 5 Herk, Jürgen 1522 13 Böcher, Joachim 1506 ½:½
6 6 Picker, Andre 1547 14 Weyers, Lothar 1503 1:0
7 17 Boztürk, Gamze 15 Raneberg, Hans-Peter 1472 ½:½
8 18 Pourbandari, Danial 16 Müller, Mathias 1430 1:0

Vereinsmeisterschaft Drei an der Spitze

Die Vereinsmeiertschaft wird auch in dieser Saison als Schnellschach-Turnier ausgerichtet. 5 Termine, an denen 5 Runden 15 min Partien ausgetragen werden. Die drei besten Termine eines Spielers kommen in die Gesamtwertung.

Die 1. Runde war verschoben worden, aber noch nicht nachgeholt, somit fand sie vorgestern (statt der angesetzten 2. Runde) statt.

Es ging mit zehn Spielern los und keiner ging ohne Niederlage nach hause. In Runde 1 besiegte Ludger Achim, aber schon in Runde zwei erwischte es Ludger, wie bereits beim Handicap-Schnellschach, gewann Volker gegen ihn. In gleicher Runde gewann Michael gegen Ralph und Achim trennte sich mit Burkhard remis.

So führten Michael und Volker mit weißer Weste und spielten entsprechend gegeneinander. Michael gewann, ein ungünstiges Figurenopfer und dann kam noch eine eingestellte Dame hinzu, da mochte Volker nicht weiterspielen.

Dann gab es eine Zwangspause, da sich unser kleiner Rechner entschieden hatte, ein Windows-Update zu installieren und das dauerte. Nach etwa einer halben Stunde hatten wir den Rechner wieder im Griff, aber das komplette Turnier in Swiss-Chess war verschwunden. Man sollte doch nach jeder Runde mal speichern…

Aber das bekamen Burkhard und Michael wieder hin und so ging es mit Runde 4 weiter. Michael und Ludger einigten sich auf Remis, Volker verlor gegen Ralph und Achim gewann gegen Lothar. So hatte ich vor der fünften Runde wie schon letzte Woche einen ganzen Punkt Vorsprung vor Ludger, Achim und Burkhard. Okay, mit Schwarz gegen Achim, da ist noch Spannung drin, aber ein Remis sollte doch wohl drin sein.

Achim überfiel mich mit einer Damenattacke. Ich konterte geschickt und gewann gar eine Figur für einen Bauern. Aber die Aktion hatte Zeit gekostet und plötzlich war die Stellung für Achim einfacher zu spielen, während mir einige Drohungen ins Haus standen. Ein schlechter Zug und ich stand plötzlich mit fast allen Figuren auf meiner Grundreihe. Der Damentausch entlastete mich auch nicht wirklich und plötzlich hatte ich nur noch 2 min und Achim 8! Da opferte ich eine Qualität zurück, aber auch das brachte nicht wirklich Raum, noch ein schlechter Zug und die Partie war verloren! Unglaublich, aber Achim hatte trotz Minusmaterial geschickt und schnell weitergespielt und ich war mir wohl einfach zu sicher, dass es schon reichen wird.

Parallel gewann Ludger gegen Ralph, Ludgers Türme dominierten die Stellung gegen Turm und Springer und obschon es so schien, dass Ralph seine Zentrumsbauern gewaltig einsetzen könnte, verlor er diese nach und nach und so auch die Partie. Aber Burkhard spielte „nur“ Remis gegen Hans-Peter. So landeten Ludger, Michael und Achim mit 3,5 Punkten gemeinsam vorn.

Die Buchholz sah uns auch in der Reihenfolge auf den ersten Plätzen.
Es ist schon verhext – Achim zieht bei Punktgleichheit immer den Kürzeren und diesmal war Ludger lachender Dritter.

Helmut spielte etwas glücklos, in ein zwei Partien stand er prima, machte dann aber doch einen zu übereilten Zug. Hans-Peter erlangte 50%, (Platz 7) mit dem Remis gegen Burkhard in letzter Runde, verdarb er unserem Vorsitzenden heuer einen Platz weit vorn. Lothar der gegen seine direkten Verfolger Helmut und Dieter gewann, kam auf Platz 8 ins Ziel.

Fortschrittstabelle: Stand nach der 5. Runde (nach Rangliste)
Nr. Teilnehmer NWZ 1 2 3 4 5 Pte Buch SoB
1. Oberbarnscheidt,Ludger 2002 3w1 5s0 6w1 2s½ 4w1 3.5 16.0 11.25
2. Drzasga,Michael 1968 8s1 4w1 5s1 1w½ 3s0 3.5 15.0 9.75
3. Barth,Hans-Joachim 1692 1s0 6w½ 7w1 8s1 2w1 3.5 14.5 9.50
4. Schmidt,Ralph 1934 7w1 2s0 8w1 5w1 1s0 3.0 14.5 7.50
5. Jedner,Volker 1823 9s1 1w1 2w0 4s0 10s1 3.0 11.0 4.50
6. Koch,Burkhard 1743 10w1 3s½ 1s0 9w1 7w½ 3.0 10.5 4.00
7. Raneberg,Hans-Peter 1472 4s0 9w1 3s0 10w1 6s½ 2.5 10.5 2.50
8. Weyers,Lothar 1503 2w0 10s1 4s0 3w0 9s1 2.0 11.0 1.00
9. Koch,Heinrich-Dieter 1276 5w0 7s0 10w1 6s0 8w0 1.0 10.5 0.00
10. Schneider,Helmut 1041 6s0 8w0 9s0 7s0 5w0 0.0 11.5 0.00

 

Höntrop I schlägt Tabellenführer

VerbandsBezirksliga SVR Gr. 3 R.3: Gestern daheim gab es ein irgendwie glückliches 5 : 3 gegen SV Wattenscheid 4. Frank und Michael siegten.

„Tabellenführer“ hört sich stark an, aber nicht nur, dass wir eigentlich da oben stehen sollten, sondern unsere Gegner mussten auch noch die ersten drei Bretter ersetzen! Wir konnten zum ersten Mal in dieser Saison komplett antreten und waren so im Schnitt gut 280 DWZ-Punkte im Vorteil, und trotzdem sah es nur eineinhalb Stunden nach einem klaren Sieg aus.

Den geringsten DWZ-Unterschied gab es an Brett 5 Burkhard war 187 DWZ in Front, den stärksten an Brett 8, Peter war 383 DWZ stärker. Sicherlich kann man nicht nur nach der Zahl gehen, dann bräuchten wir ja nicht mehr zu spielen, aber man konnte doch einen klaren Sieg von uns erwarten, das lief heut aber anders…

Nach einer halben Stunde hatte Frank bereits einen Bauern mehr, sein Gegner, der etwa 10 min verspätet in den Raum rauschte, war wohl noch nicht ganz angekommen, denn nach einer Opfervariante sah das nicht aus. Zu gleicher Zeit sollte auch ich einen Bauern gewinnen, obschon dieser schon eher nach einem Opfer roch, auch wenn mein Gegner das nicht so geplant hatte, wie er später zugab, er hatte zwei Züge vertauscht.

Dann gewann Frank nach eineinhalb Stunden, nun war die Qualität futsch und der König im Zentrum recht offen gelegt, da mochte der Gegner nicht mehr weiterspielen. Mit dem Mehrbauern musste ich einige taktische Schliche beachten, Ludger denke ich stand auch besser und bei den anderen gab es zumindest kein Problem, so dachte ich, das wird mal endlich ein ruhiger Favoriten-Sieg…

Dann wurde es „komisch“, Volker stellte zwei Bauern ein, Peter einen, Achims Gegnerin tauchte bedrohlich mit ihrer Dame vor seinem König auf und war dort schwerlich zu vertreiben, Burkhard hatte einen Bauern geopfert/verloren, er hatte wohl Damenfang erhofft, aber das schien nicht zu gelingen. Ludger kam nicht so recht weiter, obschon ich weiterhin dachte, dass sollte er doch gewinnen und Jörg fühlte sich total unwohl, da sein rückständiger Bauer nun heftig unter Beschuss geriet. So wurde es nach zwei Stunden überraschend spannend. Burkhard und sein Gegner einigten sich auf Remis, somit 1,5 : 0,5 aber es sah halt insgesamt nicht so ganz gut aus…

Mein Gegner fischte weiter im Trüben, aber nun bekam ich seinen starken Läufer getauscht und gewann den zweiten Bauern, aber sein Springer im Zentrum war nicht ohne und ich musste immer auf einen Einschlag auf b2 achten, da ich lang rochiert hatte, konnte ich das nicht ignorieren. Aber mein Gegner spielte so wie ich es geplant hatte und endlich gelang es mir meinen Läufer zu entwickeln, nun sah es wirklich nach einem Sieg aus. Plötzlich bot Volkers Gegner, immer noch mit zwei Bauern mehr, Remis. Volker fragte ob er es annehmen dürfe und ich sagte erfreut ja. Eine schwierige Stellung schon mal geschafft. Auch Peters Gegner bot Remis, der Gegner hatte einen entfernten Frei-Mehrbauern und eigentlich alles im Griff, die einzige Hoffnung für Peter bestand in den ungleichen Läufern, aber mit Dame und Turm auf dem Brett war nicht so recht zu sehen, wie er damit die Partie günstig gestalten sollte. Somit war seine korrekte Reaktion, sofort annehmen! Puh, die zweite kritische Partie vom Tisch.

Da erhielt Ludger ein Remisgebot, aber mir war nicht so klar, was bei Jörg und Achim passieren könnte, so bat ich ihn weiterzuspielen. Jörg gefiel seine Partie immer noch nicht und bot einfach mal Remis, das nahm seine Gegnerin sofort an, als dann auch noch Achims Gegnerin Remis bot und er annahm, stand es 3,5 : 2,5 und nur noch Ludger und ich spielten.

Meine Partie sollte nicht mehr so lange dauern dachte ich mir. Kurz darauf patzte mein Gegner auch und nach meinem Zug gab er auf, das nahm Ludger zum Anlass nun auch Remis zu bieten, das nahm der Gegner sofort an und wir bekamen mit 5 : 3 doch noch ein halbwegs ordentliches Ergebnis zu Stande, allerdings irgendwie glücklich…

Br SG Höntrop 1 1819 SV Wattenscheid 4 1537 5,0:3,0
1 1 Oberbarnscheidt, Ludger 2002 28 Kotulla, Günter 1746 ½:½
2 2 Drzasga, Michael 1968 29 Hielscher, Klaus-Peter 1664 1:0
3 3 Rostek, Jörg 1934 30 Kraus, Tanja 1607 ½:½
4 4 Jedner, Volker 1823 31 Koch, Guido 1573 ½:½
5 5 Koch, Burkhard 1743 32 Meier, Manfred 1556 ½:½
6 6 Geistmeier, Frank 1734 4001 Schmidt, Christian 1506 1:0
7 7 Barth, Hans-Joachim 1692 4003 Schneider, Hanne 1377 ½:½
8 8 Remshagen, Peter 1652 4005 Streier, Wilhelm 1269 ½:½

 

Handicap Rapid – Achim Sieger der Herzen

Gestern fand mit 13 Teilnehmern die 2. Runde der Handicap Schnellschach-Meisterschaft statt.

Nachdem Achim bei der 1. Auflage im September „nur“ Platz 3 hinter Ludger und Gerhard belegte, war er diesmal durch seinen Sieg in letzter Runde gegen Michael eigentlich „dran“, aber es fehlte ihm ein Hauch an Buchholz zum Sieg.

Aber nun etwas chronologischer: Drei Spieler überraschten heute Achim, Mathias und Ludger, die erstgenannten positiv. Mathias schlug gleich in Runde 1 Volker und holte am Ende mit 3 aus 5 vor Burkhard Platz 5. Bei Ludger lief es gar nicht und ich weiß nicht ob es in den letzten x-Jahren vorkam, dass er sich mit 50% begnügen musste.

Auch Jakob spielte wieder prima auf, mit Siegen gegen Helmut und Lothar ergänzt durch spielfrei, kam er auf Platz 7 vor Ludger ins Ziel. Prima gefiel mir auch Dieter, der gegen Volker wohl gewonnen stand und Jürgens sorgloses Spiel bereits in der Eröffnung widerlegte und gewann.

Burkhard fehlte ein wenig das Glück, in letzter Runde hatte er Ludger am Haken, bot aber mit besser Stellung und mehr Zeit Remis. In Runde 2 hatte Michael ihn zwar bereits in der Eröffnung überspielt, patzte dann aber und Burkhard stand plötzlich prächtig. Bis Burkhard sich unnötig in eine Selbstmatt-Stellung begab, die Michael prompt ausnutzte. So blieb Burkhard mit „nur“ drei Punkten hinter seinen heutigen Möglichkeiten.

Bereits in Runde 2 besiegte Achim den Favoriten Ludger, aber wie beim 1. Termin im September stoppte ihn Ralph. Ralph verlor eine Runde später aber gegen Michael und in dieser 4. Runde gelang auch Volker ein Sieg über Ludger. So lagen Ralph, Achim und Volker mit 3 aus 4 gleichauf, einen Punkt hinter Michael, der bisher nur gegen Ralph und Burkhard kämpfen musste. So reichte Michael in letzter Runde ein Remis um die drei Verfolger auf Distanz zu halten.

Mit 8 gegen 16 Minuten hatte Achim aber doppelt so viel Zeit wie Michael und das sollte sich am Ende auszahlen, denn kurz vor Schluss war die Stellung für den Favoriten zwar gewonnen, dann griff er aber fehl, ein interessantes aber inkorrektes Turmopfer verwirrte ihn und Achim gewann. Ralph und Volker spielten Remis, so entschied sich der Sieg zwischen den beiden mit 4 Punkten – Michael war der glücklichere.

Fortschrittstabelle:  Stand nach der 5. Runde   (nach Rangliste)
Nr. Teilnehmer NWZ 1 2 3 4 5 Pkte Buch SoB
1. Drzasga,Michael 1968 11w1 6s1 5w1 3s1 2w0 4.0 15.0 11.00
2. Barth,Hans-Joachim 1692 9w1 8s1 3w0 5s1 1s1 4.0 14.5 11.00
3. Schmidt,Ralph 1935 12s1 13w1 2s1 1w0 4s½ 3.5 13.5 7.75
4. Jedner,Volker 1823 5w0 9s1 7w1 8s1 3w½ 3.5 13.0 8.25
5. Müller,Mathias 1430 4s1 10w1 1s0 2w0 9w1 3.0 14.5 6.50
6. Koch,Burkhard 1743 7s1 1w0 13s1 12w½ 8s½ 3.0 11.0 5.00
7. Eul,Jakob 1292 6w0 + 4s0 13w1 12s1 3.0 10.0 3.50
8. Oberbarnscheidt,Ludger 2002 10s1 2w0 12s1 4w0 6w½ 2.5 13.5 4.50
9. Koch,Heinrich-Dieter 1276 2s0 4w0 + 10w1 5s0 2.0 13.0 2.50
10. Tolksdorf,Jürgen 1557 8w0 5s0 11w1 9s0 + 2.0   9.5 2.50
11. Böcher,Joachim 1506 1s0 12w0 10s0 + 13w1 2.0   8.0 1.00
12. Weyers,Lothar 1503 3w0 11s1 8w0 6s½ 7w0 1.5 13.0 3.00
13. Schneider,Helmut 1041 + 3s0 6w0 7s0 11s0 1.0 12.5 2.00

Bezirks-Einzelpokal Vorrunde bei uns

Der Bezirks-Einzel- oder Dähne-Pokal wird wieder in vier Vorrunden gespielt: Bochum, Witten, Hattingen und Wattenscheid. Die jeweiligen Finalisten qualifzieren sich dann für die Finalrunde.

Wir werden die Wattenscheider Vorrunde ausrichten!

1. Termin 22.11. und der 2. Termin am 29.11.2018 jeweils 19 Uhr
Spielort: Städtisches Jugendheim, In der Hönnebecke 53 in 54689 Bochum-WAT

Die weiteren Vorrunden des Dähne-Pokal finden wie folgt statt:

Spielunion Annen (für Witten): 1.Termin 23.11, 2.Termin 7.12.2018 jeweils 19 Uhr
Spielort: SU Annen Club-Center, Kälberweg 2 in 58453 Witten

SC Gerthe 46 – Werne (für Bochum) samstags: 17.11 und 24.11.18 jeweils 14 Uhr
Spielort: CVJM-Heim, Wodanstr. 18 in 44805 Bochum

Der SV Welper (für Hattingen) hat bereits begonnen und spielt bereits das Halbfinale aus.

Zusätzlich wichtig für unsere Mitglieder:
Für den 22.11 war die Vereinsmeisterschaft angesetzt, diese wird um eine Woche vorverlegt auf den 15.11!

BO StEM Runde 4 und 5

Da ich in Runde 4 verhindert war, nun eine Zusammenfassung der letzten beiden Runden der Offenen Bochumer Stadtmeisterschaft 2018 aus unserer Sicht.

Von Klaus Hoffmann erhielt ich zu Runde 4 folgende Zeilen: Nach kampflosem Sieg ist Klaus bei der StEM unter den Top 6! Gari holt den ersten Sieg, Jürgen gewinnt überlegen, Oswin punktet souverän. Oswin hat einen schönen Sieg eingefahren, Jürgen war souverän, Gary hat gekämpft und gewonnen. Burkhard hat wahrscheinlich höchst unverdient verloren. Ralph hielt gegen den aus DWZ-Sicht zweitstärksten Spieler des Turniers Remis.

In Runde 5 gab es einige Überraschungen. Wer wünscht sich nicht, dass in verlorener Stellung nun doch mal endlich das Handy des Gegners… Genau das passierte Gary, er sagte selbst, dass er vermutlich in den nächsten drei vier Zügen aufgegeben hätte und da klingelte das Handy von Bezirksspielleiter Klaus Löffelbein, dieser gab sofort auf, obschon Gary hätte weiterspielen wollen. Aber als Schiedsrichter und Mitglieder einer Schiedsrichter Kommission blieb Klaus Löffelbein kaum eine andere Möglichkeit.

Auch unser Klaus Hoffmann war nahe daran dem starken Gegner, gegen den zuvor Ralph gespielt hatte, zumindest ein Remis im Turmendspiel mit Mehrbauern, wenn nicht gar einen ganzen Punkt zu entführen. Aber dann patzte er im 38. Zug und die Partie war verloren, schade. Burkhard gewann kampflos und Michael siegte nach Turmgewinn recht schnell gegen einen gut 300 Punkte schwächeren Gegner. Ralph hatte in vorgezogener Partie auch bereits gewonnen.

Jürgen spielte gegen einen zentralen Freibauern, aber er hatte taktische Möglichkeiten. Jedoch gewann er später, dass überraschte mich ein wenig, aber das ist natürlich sehr erfreulich. Oswin verlor leider, allerdings war sein Gegner auch fast 400 DWZ stärker. Zwischenzeitlich hatte er zwar im Dame+Turm Endspiel mit einigen Bauern, einen Bauern weniger, aber die Stellung schien haltbar, aber es reichte leider nicht.

Damit liegt von uns sieben Ralph mit 3,5 Punkten aus den 5 Runden vorn. Vier von uns haben nun drei 3 Punkte, was leider dazu führt, dass es in Runde 6 am 13.11. ein Hoffmann-Duell gibt.

Paarungsliste der 6. Runde
Tisch TNr Teilnehmer Punkte TNr Teilnehmer Punkte Erg
3 5. Schmidt,Ralph (3½) 3. Wolf,Ulrich (3½)  –
4 8. Sondermann,Dirk (3½) 18. Tolksdorf,Jürgen (3)  –
6 19. Hoffmann,Klaus (3) 20. Hoffmann,Gary (3)  –
7 4. Drzasga,Michael (3) 10. Funke,Eckhard (2½)  –
9 12. Koch,Burkhard (2½) 21. Bauer,Matthias (2½)  –
13 26. Bock,Oswin (1½) 29. Conrad,Janis (1½)  –

Weitere Infos unter: Stadtmeiterschaft Runde 5 mit Überraschungen

Fortschrittstabelle:  Stand nach der 5. Runde   (nach Rangliste)
Nr. Teilnehmer NWZ 1 2 3 4 5 Pkte Buch SoB
1. Quast,Marcel 2205 3s1 6w1 8s1 5w½ 4s1 4.5 17.0 15.25
2. Peter,Thomas 2149 21w1 4s½ 19w1 7s½ 9w1 4.0 13.0 9.75
3. Lietz,Werner 1645 1w0 15/+ 27s1 10w1 5s1 4.0 13.0 8.50
4. Bautz,Volker 1834 22s1 2w½ 16s1 8/+ 1w0 3.5 16.5 10.00
5. Wolf,Ulrich 2041 20s1 14w1 10s1 1s½ 3w0 3.5 15.5 9.75
6. Sondermann,Dirk 1844 23w1 1s0 7w½ 17s1 12s1 3.5 15.0 8.75
7. Schmidt,Ralph 1934 24s1 16w½ 6s½ 2w½ 15s1 3.5 14.5 9.75
8. Drzasga,Michael 1984 13w1 17s1 1w0 4/- 21s1 3.0 15.5 7.50
9. Hoffmann,Klaus 1578 14s½ 22/+ 17w½ 19/+ 2s0 3.0 13.5 7.00
10. Radi,Günter 1896 18w1 11s1 5w0 3s0 22/+ 3.0 13.5 6.50
11. Hoffmann,Gary 1550 + 10w0 12s0 24w1 19s1 3.0 12.0 6.50
12. Kampmann,Marcel 1681 25w1 19s0 11w1 18s1 6w0 3.0 12.0 6.00
13. Tolksdorf,Jürgen 1587 8s0 24w1 14s0 28w1 20w1 3.0 11.0 5.00
14. Funke,Eckhard 1817 9w½ 5s0 13w1 21s½ 18w½ 2.5 12.5 6.00
15. Boxberg,Marc 1801 26s½ 3/- 23w1 25s1 7w0 2.5 11.0 3.75
16. Koch,Burkhard 1743 29w1 7s½ 4w0 20s0 25/+ 2.5 11.0 3.75
17. Schlee,Ulrich 1704 28s1 8w0 9s½ 6w0 26s1 2.5 11.0 3.00
18. Bauer,Matthias 1538 10s0 28w1 20/+ 12w0 14s½ 2.5 10.5 3.75
19. Löffelbein,Klaus 1847 27s1 12w1 2s0 9/- 11w0 2.0 14.0 4.00
20. Gausmann,Thomas 1620 5w0 23s1 18/- 16w1 13s0 2.0 13.0 3.50
21. Kaltenpoth,Heinz- 1643 2s0 26w1 25s½ 14w½ 8w0 2.0 13.0 3.50
22. Siegert,Robert 1336 4w0 9/- 26s1 27w1 10/- 2.0 11.0 2.50
23. Schneider,Hanne 1377 6s0 20w0 15s0 + 27w1 2.0 10.5 1.50
24. Kümmel,Hans-Jürge 1396 7w0 13s0 29w1 11s0 28s1 2.0 10.0 1.00
25. Conrad,Janis 12s0 + 21w½ 15w0 16/- 1.5 12.0 2.50
26. Bock,Oswin 1334 15w½ 21s0 22w0 29s1 17w0 1.5 11.0 2.00
27. Kolter,Kai Uwe 1442 19w0 29s1 3w0 22s0 23s0 1.0 11.0 0.50
28. Weber,Alfred 1183 17w0 18s0 + 13s0 24w0 1.0 10.5 1.00
29. Aufermann,Kevin 1191 16s0 27w0 24s0 26w0 + 1.0 6.5 0.00

Höntrop III überrascht den Favoriten Blankenstein

Kreisliga BO R.1: Daheim gelingt unserer 3. Mannschaft gleich in Runde 1 ein Paukenschlag. Gegen den klaren Favoriten SG Blankenstein gab es ein nie erwartetes Unentschieden.

Gleich in Runde 1 kam zu uns mit SG Blankenstein das zweitstärkste Team der Liga. Im Schnitt konnten die Gäste fast 200 DWZ Punkte mehr bieten. Nach spannendem Verlauf, wehrte sich unser Team entschieden gegen die Niederlage.

Heinrich-Dieter holt den wichtigen Punkt, aber die Unentschieden von Oswin, der über 100 DWZ Nachteil ausgleichte, Frank, der 200 DWZ weniger zu bieten hatte und Arnold, der fast 300 DWZ schwächer war, sind die eigentliche Sensation.

Das Remis von Jürgen soll natürlich auch nicht verschwiegen werden, auch wenn es „nur“ gegen einen etwa gleichstarken Spieler zustande kam.

Mit dieser super Leistung vom Team, kann man auch in dieser Saison hoffen, dass sie ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden können.

Br SG Höntrop 3 1285 SG Blankenstein 1 1457 3,0:3,0
1 17 Tolksdorf, Jürgen 1587 1 Heidemann, Detlef 1588 ½:½
2 18 Bock, Oswin 1334 2 Friederich, Daniel 1459 ½:½
3 19 Keller, Frank 1318 3 Reinhardt, Kai 1532 ½:½
4 20 Pokolm, Arnold 1155 4 Winzen, Rolf 1434 ½:½
5 21 Schneider, Helmut 1041 5 Friederich, Wolfgang 1272 0:1
6 22 Koch, Heinrich-Dieter 1276 10 Carmignac, Raimund 1:0