Höntroper on Tour Nov

Die beiden Turniere, an denen unsere Spieler teilnahmen, die Offenen Bochumer Stadtmeisterschaft und das Franz-Mecking Gedächtnis-Turnier, sind beendet.

Nach 7 Runden StEM ist besonders die Leistung von Jürgen Tolksdorf zu erwähnen, insbedondere da er in letzter Runde ein zweizügiges Matt übersah und somit noch weiter vorn hätte landen können, so aber verlor er und blieb bei 4 / 7. Auch Ralph Schmidt und Burkhard Koch holten 4 Punkte, Burkhard wurde mit sechs Unentschieden der Remiskönig. Klaus Hoffmann und Oswin Bock erzielten 3 Punkte und Gary Hoffmann 2,5. Helmut Schneider erreichte einen Punkt.

Tabelle s. Bochumer Bezirks-Homepage: StEM Marcel Quast verteidigt seinen Titel

Michael Peters erreichte beim Franz-Mecking Gedächtnis-Turnier mit 5 / 7 Platz 2. Er beendete sein erstes Senioren Open (ab 50 Jahre) doch noch versöhnlich, obschon er nach drei Siegen (auch gegen den Turnierfavoriten) am Anfang, eine Schwächphase hatte, bei der er zwei Gewinnstellungen nicht verwerten konnte und eine durch Figureneinsteller gegen den späteren Turniersieger gar verlor. Auch in der letzten Partie patzte er in gewonnener Stellung eine Figur ein, Michael gewann (mit freundlicher Unterstützung des Gegners) aber noch.     Abschluß-Tabelle

Vereinsmeisterschaft 1. Termin Ludger vorn


Gestern startete der erste von fünf Terminen der Vereinsmeisterschaft.
Um in die Gesamtwertung zu kommen, muss man drei Termine mitgemacht haben.
Nimmt man an mehr Terminen teil, werden die besten drei gewertet.
Es wird Schnellschach mit 15 min pro Spieler gespielt ohne Bonus, 5 Runden an jedem Termin werden ausgetragen.

Letzte Saison gewannen Ludger und Michael punktgleich und auch heuer lagen beide vorn, wenn es bei Michael auch recht glücklich war, dass er nur zwei Remis abgab.

Da leider nur acht Spieler mitmachten kam es in letzter Runde zu kuriosen Paarungen, denn die beiden Führenden durften gegen die beiden Schlusslichter antreten.

Nach zwei Runden war Ludger kurz allein vorn und gab nur noch ein Remis gegen Michael ab, was ihm zum lockeren Sieg reichte, denn in Runde 4 besiegte er seinen punktgleichen Verfolger Ralph. Michael hingegen hatte bereits bei dem Remis in Runde 2 gegen Ralph viel Glück, da Ralph es nicht gelang das „Turm gegen Springer“ Endspiel zu gewinen, bei beiderseitigen drei Bauern symetrisch am Königsflügel aufgereit.

Am Ende hatten wir folgende Stellung  Schwarz (Michael) am Zug.

Aber Sf3+ hält Remis, das bestätigt auch die Schachdatenbank Syzygy mit Weiß (Ralph) am Zug ist die Stellung übrigens gewonnen, mit fast jedem beliebigen Turmzug…

Glücklicherweise hatte Ralph zu wenig Zeit um mich im Turm gegen Springer Endspiel ohne Bauern vielleicht noch zu erwischen, so einigten wir uns hier auf Remis.

Runde 3 Remis zwischen Ludger und Michael, so konnte Ralph durch seinen Sieg über Volker wieder zu Ludger aufschließen, aber in Runde 4 machte Ludger gegen Ralph dann alles klar, während Michael sich gegen Burkhard in folgender Stellung auf der Siegerstraße wähnte. Den Knallerzug verriet ihm Burkhard aber erst nach der Partie.

Weiß am Zug hatte einen ganzen Turm geopfert und zog nun fehlerhaft Le3 und nach Dd5 wich Schwarz mit Db6 dem Damentausch aus und verlor alsbald.

Aber in der Stellung geht Tc1! Darauf hatte ich Thc8 geplant, und dachte alles wäre im Lot, aber irgendwofür war das Feld c8 noch wichtig… Dc6#. Uups, wenn ich das gesehen hätte, geht wohl nur Dc5, aber nach Txc5, dxc5 sieht es nach Lf4 nicht leicht aus für Schwarz. Aber erst nachdem Burkhard Le3 zog, sah er die ausgelassene Chance…

In letzter Runde besiegte Ludger Helmut und Michael war auch gegen Lothar etwas glücklich mit dem Sieg auf Zeit, denn die Stellung war auch nicht so leicht. Sie spielten das noch ein wenig weiter und Lothar gewann. Das war zwar keine tiefe Analyse, zeigt aber, dass die Stellung wohl eher für Lothar gut war.

So rettet Michael sich vor Ralph noch auf Platz zwei und Ludger wurde mit einem abgegebenen Remis recht souverän Sieger.

Fortschrittstabelle:  Stand nach der 5. Runde   (nach Rangliste)
Nr. Teilnehmer NWZ 1 2 3 4 5 Pkte Buch SoB
1. Oberbarnscheidt,Ludger 1968 6s1 4w1 2s½ 3w1 7s1 4.5 13.0 11.00
2. Peters,Michael 1965 5w1 3s½ 1w½ 6s1 8w1 4.0 12.5 8.50
3. Schmidt,Ralph 1921 8s1 2w½ 4s1 1s0 6w1 3.5 13.0 6.50
4. Jedner,Volker 1760 7w1 1s0 3w0 8s1 5w½ 2.5 11.5 2.25
5. Barth,Hans-Joachim 1678 2s0 8w1 6s0 7w1 4s½ 2.5 9.5 2.25
6. Koch,Burkhard 1713 1w0 7s1 5w1 2w0 3s0 2.0 15.5 3.50
7. Schneider,Helmut 1042 4s0 6w0 8s1 5s0 1w0 1.0 11.5 0.00
8. Weyers,Lothar 1490 3w0 5s0 7w0 4w0 2s0 0.0 13.5 0.00

xx

Höntrop I verliert deutlich


Verbandsklasse SVR Gr.3 3. R.: Bei Dortmund Mengede 1 gab es eine deutliche 2,5 : 5,5 Niederlage. Nur Burkhard siegt.

Ohne Gerd und Peter, dafür mit Gary und Klaus fuhren wir gen Dortmund. Da aber die Gastgeber auf ihr Spitzenbrett verzichten mussten, schöpfte ich wieder Hoffnung, denn somit waren sie im DWZ-Schnitt mit etwa 60 Punkten nur leicht stärker als wir.

Aber es kam leider anders als gehofft, selbst wenn am Ende Achim seine wohl gewonnene Stellung siegreich beendet hätte, hätte es nicht gereicht, da aber Burkhard verloren stand, können wir uns über das deutliche Ergebnis nicht wirklich beschweren.

Leider verlor Gary recht schnell, er übersah ein Matt und somit war die Partie plötzlich beendet. Kurz drauf wurde Ludger Remis geboten, zu dem Zeitpunkt stand zwar keiner von uns wirklich besser, aber sein Gegner war nun nicht ohne und Ludger gefiel seine Stellung nicht. So machte er Remis.

Zu dem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl, dass ich meine Eröffnung mit Weiß ziemlich verhauen hatte und befürchtete im 18. Zug, dass meine Gegnerin nun klar in Vorteil kommen könne. Sie überlegte einige Zeit und so ging ich rum und sah an fast allen Brettern Probleme für uns. Vielleicht stand Frank zu dem Zeitpunkt noch am besten…

Dann zog meine Gegnerin und hatte den vermeintlich starken Zug nicht gemacht, ich konnte nun ihre Bauernstruktur vor dem König durch einen Doppelbauern ein wenig verschlechtern, hatte aber das Gefühl sie steht immer noch gut und bot sicherheitshalber Remis. Sie nahm an und in der Analyse im anderen Raum zeigte ich ihr den Knallerzug, den sie verpasst hatte und wir waren uns mit Zuschauern einig, nun steht sie toll. Später zeigte die Elektronik aber, dass genau dieser Zug ihre Stellung klar verschlechtert hätte, der Computer sprach mir von 0,0 plötzlich 1,5 Bauern zu und nicht ihr?! Oh man, ich hatte die Stellung völlig falsch eingeschätzt, selbst mein „Schwindelzug“ davor war gar nicht nötig und ich hätte mit einem Turmzug auch schon +1 erreichen können. Diese strategischen Stellungen sind mir einfach zu oft ein Rätsel. Nun gut, somit war ich nun zum Zuschauen verdonnert und konnte nur auf die Kollegen hoffen – Zwischenstand 1 : 2 gegen uns.

Jörg verlor einen Bauern, Burkhard wurde total eingeschnürt und konnte kaum noch eine Figur ziehen, aber bei Achim und Klaus sah es noch ganz gut aus und auch Franks Stellung hielt ich noch für okay. Da verlor Frank, er schien im Leichtfiguren-Endspiel eigentlich mit Springer gegen vermeintlich schlechten Läufer Vorteil zu haben, aber der Gegner hatte Randbauern auf beiden Flügeln und den aktiveren König. So war die Stellung nicht zu halten. Kurz drauf verlor auch Jörg, aber da boten sich taktische Möglichkeiten für Achim und wir die Analyse hinter zeigte, war die Stellung wohl für ihn gewonnen. Aber er spielte anders, verlor eine Figur und sein Freibauer kurz vor der Umwandlung war leider auch keine Gefahr für den Gegner, auch Achim verlor und damit stand es 1 : 5 gegen uns.

Burkhards Gegner hatte zu lässig in gewonnener Stellung weitergespielt, so dass Burkhard Qualität und Bauern gewinnen konnte und nun plötzlich auf der Siegerstraße stand. Auch bei Klaus sah es gut aus. Als Burkhard gewann, spielte Klaus noch ein wenig, aber er sah kein Fortkommen und machte Remis, wie Klaus daheim selbst festellte, wäre sein h-Freibauer aber nicht zu stoppen gewesen, Freibauern soll man ja auch laufen lassen…

Somit verloren wir doch etwas heftig 2,5 : 5,5.

Br SG Mengede 1 1827 SG Höntrop 1 1764 5,5:2,5
1 2 Delvos, Thorsten 1991 1 Oberbarnscheidt, Ludger 1968 ½:½
2 3 Weinert, Christian 1945 2 Rostek, Jörg 1902 1:0
3 4 Bork, Sophie 1888 3 Peters, Michael 1965 ½:½
4 5 Ewers, Christian 1781 5 Barth, Hans-Joachim 1678 1:0
5 6 Kraus, Reinhard 1773 6 Geistmeier, Frank 1766 1:0
6 7 Wiktor, Reinhard 1803 7 Koch, Burkhard 1713 0:1
7 8 Schmidt, Jonas 1685 10 Hoffmann, Klaus 1589 ½:½
8 11 Rahner, Patrick 1749 11 Hoffmann, Gary 1531 1:0

Nächste Runde am 8.12 geht es daheim gegen den direkten Tabellen-Nachbarn Hervest-Dorstener SK 1, die einen Punkt weniger haben. Wenn wir gewinnen, sieht es mit 50% nach vier Kämpfen doch gar nicht so übel aus.

Höntrop II verliert knapp

VerbandsBezLiga SVR Gr.3 3. R.: Bei SV Günnigfeld 2 gab es eine knappe 3,5 : 4,5 Niederlage. Jürgen und Joachim gewannen.

Br SV Günnigfeld 2 1643 SG Höntrop 2 1467 4,5:3,5
1 9 Kampmann, Marcel 1720 9 Tolksdorf, Jürgen 1622 0:1
2 10 Prigge, Jürgen 1679 10 Hoffmann, Klaus 1589 ½:½
3 11 Bauer, Matthias 1587 11 Hoffmann, Gary 1531 ½:½
4 12 Gödeke, Ralf 1710 12 Weiher, Michael 1547 1:0
5 13 Fitz, Bernd 1655 14 Böcher, Joachim 1480 0:1
6 15 Schulz, Eberhard 1520 15 Weyers, Lothar 1490 ½:½
7 16 Rumpf, Helmut 1536 16 Bock, Oswin 1435 1:0
8 2001 Brandhoff, Gerd 1735 21 Schneider, Helmut 1042 1:0

Wir nähern uns dem Mannschaftspunkt! Wie sagt man so schön? Ein couragierter Auftritt unseres Teams hätte doch fast den ersten Sieg der Saison gebracht. Leider sollte es am Ende dann nicht sein.
Mit Helmut als Ersatz für den mal wieder fehlenden Olaf spielte unsere Truppe meines Erachtens nach groß auf. Auch wenn Helmut gegen einen fast 700 Punkte besseren Gegner früh auf verlorenem Posten war, konnte Achim gegen Bernd Fitz den Mangel schnell ausgleichen. Mit Dame und zwei Bauern gegen Turm und Läufer sah bei Achim alles sehr schnell nach Sieg aus, den Achim dann kurz darauf sicher realisierte.
Unglücklicher Weise übersah Michael in eigentlich ausgeglichener Position einen Qualitätsverlust, möglicherweise sogar den Verlust des ganzen Turms, jedenfalls war das bereits das Ende der Partie.
Aber da waren ja noch die gut trainierten Teilnehmer an der laufenden Stadtmeisterschaft. Unser aktueller Überflieger Jürgen konnte schnell zwei Bauern gewinnen, stand mit einem Freibauern auf der a-Linie gut da. Eine Frage der Zeit, wann er seinen wohlverdienten Sieg einfahren würde. Gary begann ebenfalls recht forsch, attackierte den gegnerischen Königflügel ohne zu rochieren, schaffte einige schwache Felder beim Gegner, konnte sie aber wegen der vernachlässigten Entwicklung nicht wirkungsvoll nutzen und musste dann zu guter Letzt dem Remisangebot zustimmen. Klaus kam mit den schwarzen Steinen diesmal deutlich besser ins Spiel, ließ seinem Gegner kaum Entfaltungsmöglichkeiten und einigte sich vielleicht in Anbetracht des Endergebnisses etwas zu früh auf das wohl gerechte Remis.
Bei Oswin sah es 30 Züge lang so aus als würde die Partie irgendwann im Remis enden, wie immer bei ihm alle Bauern auf dem Brett und niemand drohte etwas, aber dann doch ein zaghafter Angriffsversuch von Oswin, ein unmotiviertes Qualitätsopfer und schon war es passiert.
Derweil mühte sich Jürgen immer noch seinen Vorteil zu nutzen. Er quälte sich in einem Turmendspiel bis zu der Stelle, dass er mit seinem umgewandelten a-Bauern den Turm gewinnen konnte und dann mit einem gegen drei Bauern und Turmvorteil endlich zwei für den letzten Bauern eroberte und den gegnerischen König von seinem Bauern fern halten konnte. Der Rest wäre Formsache gewesen.
Lothar spielte seine Partie bis zum 26. Zug ohne seinen weißfeldrigen Läufer entwickeln zu können, d wie b Bauer standen immer noch wie angewurzelt auf ihrer Ausgangsposition und demzufolge auch der a-Turm ohne Wirkung. Das Zentrum geschlossen und sein Gegner griff fröhlich den Königsflügel an. Trotz höchster Zeitnot gelang es Lothar dennoch den Angriff abzuwehren und plötzlich tat sich die Siegchance auf. Eine Mattdrohung, die vielleicht den Turm a8 gekostet hätte bot die Gelegenheit, aber Lothar übersah dieses Abspiel, konnte sich mühsam über die Zeitkontrolle retten, gewann überraschend eine Qualität, gab nach Fehlgriff eine Figur und spielte beim Stand von 3:4 weiter. In aussichtsloser Stellung für Lothar bot sein Gegner dann Remis und wir mussten Lothar davon überzeugen es anzunehmen, er hätte noch bis zum bitteren Ende gekämpft und sicher verloren.
Aber wie auch immer, es war zu sehen, dass wir nicht so chancenlos sind, wie es zu Beginn der Saison anmutete. Respekt und ein „weiter so“ an die Mannschaft.
Gruß Klaus

Bezirks-Einzelpokal Vorrunde WAT bei uns

Gestern fand mit acht Spielern die Vorrunde Wattenscheid bei uns statt.

Wir hatten zwei Termine vorgesehen und somit wäre alles gut, wenn maximal acht Spieler teilnehmen wollten.
Zum Meldeschluss um 18:45 Uhr wären wir zehn gewesen, aber Burkhard und ich zogen zurück, da wir nächste Woche auch bei den Schachfreunden Springer Bochum beim Start der Vorrunde Bochum starten können.

Aber dann kamen zwei weitere (vorangemeldete) Spieler und nun war guter Rat teuer. Klaus Hoffmann bot auch an bei SF Springer zu starten und Lothar Weyers verzichtete dann auf den Start und so ging es mit 8 Spielern los, darunter 5 aus unseren Reihen. Nach der Auslosung konnten sich wie erwartet zwei von uns für das Halbfinale qualifizieren.

Es gab folgende Ergebnisse (siehe auch die Bezirkshompage):

Patrick Säglitz  (1726 SC Gerthe ) - Ralph Schmidt      (1921 Linden    ) 0-1
Oswin Bock       (1435 SG Höntrop) - Marcel Quast       (2229 SC Gerthe ) 0-1
Jürgen Tolksdorf (1622 SG Höntrop) - Hans-Kürgen Kümmel (1353 SG Höntrop) 1-0
Gary Hoffmann    (1531 SG Höntrop) - Helmut Schneider   (1042 SG Höntrop) 1-0

Zum Verlauf: Marel und Gary gewannen so schnell, dass ich nicht einmal richtig gesehen habe, wie der Sieg zustande kam. Dafür dauerten die beiden anderen Partien fast 4 Stunden und jeweils vergaben die DWZ-Schwächeren Hans-Jürgen und Patrick ein mögliches Remis. Allerdings muss man Ralph und Jürgen zugestehen, dass sie alles versucht haben um die Partie doch noch zu gewinnen.

Die Auslosung des Halfbfinales fand bereits statt und sieht am 14.11.19 folgende Paarungen:

Marcel Quast     (2229 SC Gerthe)  - Gary Hoffmann      (1531 SG Höntrop)
Ralph Schmidt    (1921 Linden   )  - Jürgen Tolksdorf   (1622 SG Höntrop)

Handicap Rapid Burkhard vorn

Mit zwölf Teilnehmern startete der 1. Termin, vor dem Feiertag, überraschend gut besucht. Um eine ungerade Anzahl zu verhindert spielte erfreulicherweise auch Hans-Peter mit.

Bereits in Runde 1 hatte ich gegen Hans-Peter Glück, ich stand prächtig, übereilte meinen Angrif aber und Hans-Peter konterte prima. Dann übersah er seinerseits einen starken Zug von mir und verlor in klar gewonnener Stellung doch noch. So gab es in Runde 1 keine Überraschungen, wenn auch alle Paarungen mit 18 für den DWZ-Schwächeren bei 6 Minuten für den Favoriten den letzteren schon unter Druck setzten. Aber das ist ja auch die Idee des Handicap Schnellschach.

In Runde 2 gelang es Burkhard mich in besserer Stellung auszutricksen und er gewann dann auch klar, so war ich schon so ziemlich aus dem Rennen. Als Ludger in Runde 3 dann gegen Ralph Remis spielte und eine Runde später gegen mich, in denen parallel Burkhard erst Volker und dann Ralph besiegte, war Burkhard eine Runde vor Schluss mit einem glatten Punkt Vorsprung möglicherweise schon „durch“ auch wenn er in letzter Runde auf Ludger treffen sollte. Ludger konnte die Partie zwar gewinnen, aber mit besserer Buchholz blieb Burkhard trotzdem vorn.

Jakob und Helmut überaschten, beide holten 50%, dabei konnte Jakob sogar Vorjahres-Vize Achim besiegen und Helmut knöpfte Mathias einen ganzen Punkt ab. Beste Buchholz holte Volker, aber gegen alle „oben“ zog er den kürzeren und landete überraschend nur auf Platz 8.

Fortschrittstabelle:  Stand nach der 5. Runde   (nach Rangliste)
Nr. Teilnehmer NWZ 1 2 3 4 5 Pkte Buch SoB
1. Koch,Burkhard 1713 10s1 3w1 8s1 4w1 2s0 4.0 14.5 10.50
2. Oberbarnscheidt,L 1968 12s1 8w1 4s½ 3w½ 1w1 4.0 13.5 10.00
3. Peters,Michael 1965 9w1 1s0 7w1 2s½ 6w1 3.5 15.0 9.00
4. Schmidt,Ralph 1921 11s1 5w1 2w½ 1s0 8s1 3.5 14.0 8.00
5. Barth,Hans-Joachim 1678 7w1 4s0 9w½ 6s0 10w1 2.5 12.0 5.00
6. Eul,Jakob 1294 8s0 12w½ 10s1 5w1 3s0 2.5 10.0 4.25
7. Schneider,Helmut 1042 5s0 11w1 3s0 9s½ 12w1 2.5 10.0 3.00
8. Jedner,Volker 1760 6w1 2s0 1w0 11s1 4w0 2.0 15.5 4.00
9. Raneberg,Hans-Peter 1482 3s0 10w½ 5s½ 7w½ 11s½ 2.0 11.5 4.00
10. Koch,Heinrich-Dieter 1269 1w0 9s½ 6w0 12w1 5s0 1.5 11.5 1.50
11. Müller,Mathias 1443 4w0 7s0 12s1 8w0 9w½ 1.5 10.5 1.50
12. Weyers,Lothar 1490 2w0 6s½ 11w0 10s0 7s0 0.5 12.0 1.25

Tabelle nach 1. Termin

Schnellschach mit Handicap 2019 / 2020 – Wertung
Platz Name Punkte Gewertete              Runden R1
1. Burkhard Koch 20,0 1. 1.
2. Ludger Oberbarnscheidt 19,0 1. 2.
3. Michael Peters 18,0 1. 3.
4. Ralph Schmidt 17,0 1. 4.
5. Hans-Joachim Barth 16,0 1. 5.
6. Jakob Eul 15,0 1. 6.
7. Helmut Schneider 14,0 1. 7.
8. Volker Jedner 13,0 1. 8.
9. Hans-Peter Raneberg 12,0 1. 9.
10. Heinrich-Dieter Koch 11,0 1. 10.
11. Mathias Müller 10,0 1. 11.
12. Lothar Weyers 9,0 1. 12.