1. Mannschaft gewinnt deutlich

Gestern gewannen wir mit der 1. Mannschaft daheim Runde 4 in der Verbandsbezirksliga Gr. 3 gegen SC Gerthe 46 – Werne 2 deutlich mit 6,5 : 1,5.
Mal wieder ein verschobener Kampf, der die „Englischen Wochen“ im März einläutet, denn wir spielen auch die nächsten beiden Sonntage und dann noch am 2.4 ein Kampf, ein heftiges Programm.
Eigentlich war es ja ein Auswärtskampf für uns, aber die „Gastgeber“ haben nicht viel Platz „daheim“, deren 1. Mannschaft spielte dort und so wichen sie zu uns aus.
Uns fehlte Achim, für ihn konnte ich unseren Neuzugang Markus Eiden einsetzen, der sich sehr freute auf seine 1. Turnierpartie.

Br.SC Gerthe – Werne 21588SG Höntrop 118031,5:6,5
19Steinke, Matthias17501Oberbarnscheidt, Ludger1988-:+
210Berghaus, Matthias17942Peters, Michael19470:1
311Gawlick, Matthias15923Rostek, Jörg1891½:½
412Ulrich, Robin15654Jedner, Volker1782-:+
513Wüllner, Robin15326Koch, Burkhard17150:1
614Brodt, Andreas15447Tolksdorf, Jürgen1658-:+
715Straetling, Daniel15148Remshagen, Peter1638½:½
816Schüler, Bernd141622Eiden, Markus½:½

Mit gut 200 DWZ im Schnitt im Vorteil, gingen wir mit breiter Brust in den Kampf. Als die Gegner dann nur zu fünft eintrafen, war ich doch recht entspannt, was den Ausgang angehen würde.

Nicht nur, dass wir drei kampflose Siege einfuhren, sondern auch die aktiven Partien verliefen merkwürdig, insbesondere meine.

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Nach nicht einmal einer Stunde stand es bereits 3,5 : 0,5, nach den drei kampflosen Siegen bot Jörg an Brett 2 – Rostek – Gawlick – Remis, da Burkhard zu dem Zeitpunkt bereits gewonnen stand, war damit der Mannschaftssieg ziemlich gesichert. Sein Gegner nahm an.
An Brett 2: Berghaus – Peters, gewann ich einen Bauern und war drauf und dran zu gewinnen, da stellte ich im Grunde durch eine abstruse Idee einen Läufer ein. Den schnappte sich Herr Berghaus auch, machte direkt danach aber einen nicht so guten Zug, so dass ich zumindest noch eine Qualle bekommen hätte und ich bot Remis. Das lehnt er korrekterweise ab, die Elektronik sah ihn auch mit fast 2 Bauern im Vorteil, mit der Ablehnung macht er aber schnell einen Chaos-Zug, wodurch ich plötzlich wieder gewonnen stand, ich gewann die Dame für einen Springer und zwei Bauern.
Die Stellung hätte er schon aufgeben können, danach verlor er, wiederum sehr seltsam, einen Springer, den hätte er noch decken können, zog ihn aber weg und ich konnte ihn einfach schlagen. Danach spielte er noch eine halbe Stunde weiter bis er aufgab als ich nun noch eine Figur gewonnen hätte.
Ähnlich spielte unser Peter an Brett 7, nur umgekehrt, allerdings verlor er nicht mit Mehrfigur und klar gewonnener Stellung, sondern erreichte chaotisch Remis.
Burkhard an Brett 5 – Koch – Wüllner – erreichte schnell Vorteil. Er hätte einen Turm, zumindest aber eine Qualität gewinnen können, jedoch entschied sich Burkhard für direkten Königsangriff. Keine so schlechte Entscheidung, denn nach wenigen Zügen gab sein Gegner auf, da das Matt nicht mehr zu verhindern war.
Markus an Brett 8 – Schüler – Eiden –, spielte eine prima 1. Turnierprtie gegen einen alten Hasen. In der Eröffnung hätte er zwar einen Bauern verlieren sollen, aber sein Gegner spielte zu vorsichtig und mauerte sich dann in einer Abwehrschlacht „hinten“ ein. Das Bollwerk zu knacken war dann doch noch zu schwierig für unseren Neuzugang, aber das Remis war doch schon ein ordentlicher Start!
Irrwitziger Spieltag.

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