Höntrop I verliert

Verbandsklasse SVR Gr.3 7. R.: Beim Tabellenführer Unser Fitz 1 gab es die erwartete Niederlage mit 3 : 5. Nur Achim gewann.

Für Gerd und Frank waren Volker und Lothar an Board. Die Gäste mussten ebenfalls zwei Bretter ersetzen. So sah es auf dem Papier mit 100 DWZ im Schnitt weniger schon nicht so gut für uns aus.

Einzelergebnisse

Br SV Unser Fritz 11863 SG Höntrop 117605:3
11Rutz, Dirk20071Oberbarnscheidt, Ludger1984½:½
22Müller, Martin20142Rostek, Jörg18931:0
33Jungbluth, Michael19993Peters, Michael19651:0
45Distelrath, Oliver18725Barth, Hans-Joachim16750:1
57Tober, Julian17387Koch, Burkhard1700½:½
68Gössling, Jürgen17458Remshagen, Peter1608½:½
71002Nowicki, Heiko17751001Jedner, Volker1763½:½
81003Koch, Till175215Weyers, Lothar14901:0

Nach einer Stunde hatte Peter bereits einen Bauern weniger, aber er hielt die Stellung zusammen und ihm gelang am Ende gegen den starken Gegner erfreulicherweise ein Remis. Jörg fühlte sich schnell unwohl in seiner Stellung, das führte leider bereits nach zwei Stunden zu einem Fehler und er gab auf. Lothar drohte früh eingeschnürt zu werden, aber er bekam doch noch einen m.E. ordentlichen Sizi aufs Brett, patzte aber später und bekam einen Freibauer nicht mehr in den Griff.

Volker durfte früh angreifen und es sah bei gegenläufigen Rochaden ganz ordentlich für ihn. Aber der Gegner bekam doch schneller seinen Königsangriff aufgebaut. So befürchtete ich, dass die Partie gekippt sei und Volker kämpfen müsse, aber da einigten sie sich schon auf Remis. Burkhard stand unter Druck konnte sich später aber auch ins Remis retten. Ludger hielt die Stellung immer ausgeglichen, so machten sie später auch Remis.

Von Anfang an befürchtete ich, um den Kampf offen zu halten, dass ich auf Sieg spielen muss. So entschied ich mich deshalb eine recht scharfe Variante gegen Königsindisch zu spielen, die aber auch Gefahren birgt. Mein Gegner verteidigte sich gut und erhielt am Damenflügel Übergewicht. Als ich am Königsflügel gegen seine Rochade nicht weiterkam, befürchtete ich schon, dass ich meine Schwäche am Damenflügel nicht mehr retten könne. In der Phase patzte mein Gegner und ich konnte durch Bauernopfer einen starken Angriff anzetteln. Entschied mich aber leider nicht für die Fortsetzung, an der ich auch länger überlegt hatte, die mindestens Remis gebracht hätte. So verlor ich später einen weiteren Bauern und alsbald auch die Partie.

Nur Achims Partie machte Freude, obschon ich befürchte, dass der Gegner in der Eröffnung seine Chance auf Königsangriff zu spielen nutzen könne. Aber die Partie „kippte“, Achim gewann einen Bauern und als die Damen vom Brett verschwanden und er einen weiteren Bauern gewann musste er nur noch den Freibauern des Gegners in den Griff bekommen. Das gelang und kurz drauf gab der deutlich stärkere Gegner auf.

Da aber die Abstiegsmitkonkurrenten wie erhofft auch alle verloren, bleibt unsere Chance auf Klassenerhalt gewahrt.

Pl.Mannschaft12345678910MPBP
1SV Unser Fritz 1**4 434,54,555 1030.0
2SV Bönen 14** 3,54,5 6 4,55927.5
3SG Mengede 1  **42,5 4,55,555926.5
4SC Doppelbauer Brambauer 144,54** 44,5 5 926.0
5SC Gerthe – Werne 153,55,5 **3 4,5 5,5827.0
6Hervest-Dorstener SK 13,5  45**3,55 4625.0
7SV Rot-Weiß-Altenessen 13,523,53,5 4,5** 44,5525.5
8SG Höntrop 13 2,5 3,53 **4,54,5421.0
9Schwarze Dame Osterfeld 133,533  43,5** 120.0
10DJK Wacker Bergeborbeck 1 33 2,543,53,5 **119.5
Tabelle nach Runde 6/7
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Höntrop I wahrt Chance auf Klassenerhalt

Verbandsklasse SVR Gr.3 5. R.: Beim Tabellen-Schlusslicht Schwarze Dame Osterfeld I gab es im Nachholkampf einen knappen aber nicht unverdienten 4,5 : 3,5 Sieg, trotz drei fehlender Stamm-Spieler! Ludger und Volker siegten.

Dass Achim wegen Urlaub fehlte war ja früh bekannt, aber dann gab es noch zwei Absagen krankheitsbedingt am Wochenende von Gerd und Jörg. Das war dann doch zu viel wie ich befürchtete. Insbesondere da ich die Krankmeldung von Jörg sehr spät sah und Klaus so erst eine Stunde vor Partiebeginn von seinem Einsatz erfuhr und glücklicherweise nicht nur spielbereit war, sondern auch mit Volker und Jürgen pünktlich in Oberhausen eintraf.

Br Schwarze Dame Osterfeld 1 1758 SG Höntrop 1 1748 3,5:4,5
1 1 Grewe, Ludger 2112 1 Oberbarnscheidt, Ludger 1968 0:1
2 2 Laudage, Bernd 2008 3 Peters, Michael 1962 ½:½
3 3 Fiori, Bruno 1913 6 Geistmeier, Frank 1766 1:0
4 4 Heisterkamp, Oliver 1891 7 Koch, Burkhard 1694 ½:½
5 6 Jerig, Markus 1735 8 Remshagen, Peter 1608 ½:½
6 8 Kyritsis, Christoph 1600 1001 Jedner, Volker 1760 0:1
7 9 Cziczkus, Jürgen 1484 9 Tolksdorf, Jürgen 1679 ½:½
8 10 Thiel, Gerd 1320 10 Hoffmann, Klaus 1544 ½:½

Tabelle nach Runde 5

Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 MP BP
1 SC Gerthe – Werne 1 ** 3,5 5,5 5,0 4,5 5,5 8 24.0
2 SV Bönen 1 4,5 ** 3,5 4,0 6,0 4,5 7 22.5
3 SC Doppelbauer Brambauer 1 4,5 ** 4,0 4,0 4,0 5,0 7 21.5
3 SG Mengede 1 2,5 4,0 ** 4,5 5,5 5,0 7 21.5
5 SV Unser Fritz 1 3,0 4,0 4,0 ** 4,5 5,0 6 20.5
6 SV Rot-Weiß-Altenessen 1 2,0 3,5 ** 4,5 4,0 4,5 5 18.5
7 Hervest-Dorstener SK 1 4,0 3,5 3,5 ** 5,0 4,0 4 20.0
8 SG Höntrop 1 3,5 2,5 3,0 ** 4,5 4,5 4 18.0
9 Schwarze Dame Osterfeld 1 3,5 3,0 3,0 4,0 3,5 ** 1 17.0
10 DJK Wacker Bergeborbeck 1 2,5 3,0 3,5 4,0 3,5 ** 1 16.5

So fuhr ich doch recht wenig zuversichtlich zu dem wichtigen Kampf beim Schlußlicht. Die Gastgeber mussten zwar auch zwei Spieler ersetzen, aber an Brett 5 und 7 gingen sie nicht ganz so geschwächt in die Partie wie wir – obschon im DWZ-Schnitt wir fast gleich waren, aber insbesondere Frank (-250), Burkhard (-200), Ludger (-140) und Peter (-120 DWZ) hatten deutlich stärkere Gegner – Daumendrücken war nun wirklich nötig! Weiterlesen

Höntrop III verliert daheim

Kreisliga BO 5. R.: Gegen starke Gäste aus Blankenstein, gab es leider eine deutliche 2 : 4 Heimniederlage. Ingo gewann kampflos.

Insbesondere das Remis von Frank gegen einen 330 DWZ stärkeren Gegner ist erfreulich und auch Mathias hatte 100 Punkte weniger und hielt Remis, aber der Rest des Teams war leider überfordert.
Ärgerlicherweise gewann Ingo kampflos und konnte unverrichteter Dinge wieder abreisen.

Br SG Höntrop 3 1307 SG Blankenstein 1 1395 2:4
1 17 Müller, Mathias 1443 1 Friederich, Daniel 1545 ½:½
2 18 Keller, Frank 1298 2 Heidemann, Detlef 1629 ½:½
3 19 Eul, Jakob 1294 3 Reinhardt, Kai 1512 0:1
4 20 Pokolm, Arnold 1153 4 Friederich, Wolfgang 1323 0:1
5 22 Koch, Heinrich-Dieter 1269 6 Schoeps, Ernfried 1115 0:1
6 24 Jablonowski, Ingo 1383 10 Gäbel, Reinhard 1245 +:-

Tabelle nach 4 bzw. 5 Runden

Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Sp + = MP BP
1 SV Bochum-Linden 3 ** 1,5 4,5 6,0 3,5 4,5 5 4 0 1 8 20.0
2 SG Winz-Baak 2 ** 4,0 3,5 1,5 3,0 4,0 5 3 1 1 7 16.0
3 SG Blankenstein 1 ** 4,0 2,5 4,5 4,0 4 3 0 1 6 15.0
3 SC Gerthe – Werne 3 2,0 ** 4,5 4,5 4,0 4 3 0 1 6 15.0
5 Bochumer SV 5 4,5 2,5 1,5 ** 5,5 4 2 0 2 4 14.0
6 SV Welper 4 1,5 4,5 2,0 ** 4,5 4 2 0 2 4 12.5
7 Sport Union Annen 4 0,0 3,0 3,5 1,5 ** 2,5 5 1 1 3 3 10.5
8 SG Bochum 5 2,5 1,5 1,5 3,5 ** 4 1 0 3 2 9.0
9 SG Höntrop 3 1,5 2,0 2,0 2,0 0,5 ** 5 0 0 5 0 8.0

Höntrop III verliert in Linden

Kreisliga BO 4. R.: Bei SV Bochum-Linden 3 gab es eine 1,5 : 4,5 Niederlage. Nur Ingo gewann.

Erst fehlte nur Dieter, aber dann fehlte auch der zeitgleich spielenden Zwoten Mannschaft ein Spieler und so musste auch Mathias „oben“ ran. Ingo und Kian sprangen ein. Die Gastgeber waren klarer Favorit, wenn sie auch mit zwei DWZ-losen spielten.

Ame Ende konnte Frank gegen einen 260 DWZ Stärkeren Remis halten und Ingo gewann als einziger.

Br SV Bochum-Linden 3 1540 SG Höntrop 3 1225 4,5:1,5
1 17 Vorkötter, Daniel 1559 18 Keller, Frank 1298 ½:½
2 18 Crell, Holger 1714 19 Eul, Jakob 1294 1:0
3 19 Hochstrate, Dieter 1538 20 Pokolm, Arnold 1153 1:0
4 21 Bonikowski, Reinhard 1347 21 Schneider, Helmut 998 1:0
5 23 Liska, Rainer 24 Jablonowski, Ingo 1383 0:1
6 26 Hieronymus, Alessio 26 Weiher, Kian 1:0

Tabelle nach Runde 4

Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Sp + = MP BP
1 SV Bochum-Linden 3 ** 4,5 6,0 4,5 3,5 4 4 0 0 8 18.5
2 SC Gerthe – Werne 3 ** 4,5 4,5 4,0 3 3 0 0 6 13.0
3 SG Winz-Baak 2 ** 1,5 3,0 3,5 4,0 4 2 1 1 5 12.0
4 SV Welper 4 1,5 4,5 ** 2,0 4,5 4 2 0 2 4 12.5
5 SG Blankenstein 1 4,0 ** 2,5 4,5 3 2 0 1 4 11.0
6 Sport Union Annen 4 0,0 1,5 3,0 3,5 ** 4 1 1 2 3 8.0
7 Bochumer SV 5 1,5 2,5 ** 5,5 3 1 0 2 2 9.5
8 SG Höntrop 3 1,5 2,0 2,0 0,5 ** 4 0 0 4 0 6.0
9 SG Bochum 5 2,5 1,5 1,5 ** 3 0 0 3 0 5.5

Höntrop II verliert daheim


VerbandsBezLiga SVR Gr.3 4. R.: Daheim gab es gegen SV Hattingen 1 eine klare 2 : 6 Niederlage. Nur vier Remis waren uns vergönnt.

Die Gäste traten zwar nicht in Bestbesetzung an, Brett 5 und 6 mussten sie ersetzen, aber auch so waren sie gut 200 DWZ im Schnitt stärker. Für Michael spielte Mathias. Leider sah Gary in der Zeitnot den Sieg nicht, aber auch das Remis gegen den fast 300 Punkte stärkeren Gegner ist eine Erwähnung wert.

Br SG Höntrop 2 1516 SV Hattingen 1 1725 2:6
1 9 Tolksdorf, Jürgen 1679 1 Schwager, Georg 1881 0:1
2 10 Hoffmann, Klaus 1544 2 Karpenko, Nikolaj 1814 0:1
3 11 Hoffmann, Gary 1520 3 Schreiber, Ralf 1800 ½:½
4 13 Vollersen, Olaf 1542 4 Marzioch, Wilfried 1804 0:1
5 14 Böcher, Joachim 1480 7 Hammacher, Henning 1688 0:1
6 15 Weyers, Lothar 1490 8 Marzioch, Ingolf 1656 ½:½
7 16 Bock, Oswin 1426 1001 Mahle, Werner 1573 ½:½
8 17 Müller, Mathias 1443 10 Deutschmann, Jürgen 1580 ½:½

Bericht vom Käpt’n Klaus: 4 Runden, 4-mal nicht komplett, 4 Niederlagen und doch erst der dritte Advent.
Wie zu erwarten gab es heute die deutliche Niederlage. Obwohl….
Gegen Hattingen 1,im Mittel gut 200 DWZ-Punkte besser, hatten wir einen schweren Stand, aber nach gut zwei Stunden sah es noch gar nicht so schlecht aus. Auch Olaf ging heute konzentriert zur Sache, spielte nicht so „mutig“ nach vorne und konnte bei deutlichem Zeitvorteil seine Partie ausgeglichen halten. Mathias, als Ersatz für Michael, gab zwei Figuren für Turm und zwei Bauern, hielt seine Stellung zusammen und verlies nie den Pfad eines Remis, das er dann auch nach knapp 3 Stunden verkünden durfte.
Bei Jürgen und Gary sah es sogar recht gut aus, Jürgen konnte mit seinen ungeliebten schwarzen Steinen die Eröffnungsphase unbeschadet überstehen und fühlte sich zunehmend wohler mit seinem Aufbau. Gary war derweil in eine wilde Partie verstrickt, sein Gegner glaubte den unrochierten König zu Gunsten eines Turmopfers schnell nieder zu strecken, drohte immer wieder mit Matt, aber es gab jedes Mal noch einen Ausweg für Gary.
Zwischenzeitlich vermeldete Oswin sein Remis, aber kurz darauf hatten Olaf und Achim ihre Partien verloren, bei beiden wohl klare Fehlzüge. Ich hatte leider keine Zeit mich um die Geschehnisse genauer zu kümmern, meine eigene Partie stand auf der Kippe, ich drohte einen Bauern zu verlieren und verbrauchte viel Zeit.
Nach 3,5 Stunden machte Lothar in wohl besserer Stellung Remis und es spielten noch die drei ersten Bretter. Jürgen stand immer noch recht passabel, verpasste allerdings die korrekte Abwicklung in komplizierter Stellung und büßte dabei eine Figur ein, während Gary sich immer noch diverser Mattdrohungen erfolgreich erwehrte. Bei mir ging der Bauer dann doch verloren, ich versuchte noch mich in ein Damenendspiel mit Minusbauer zu retten, konnte auch die Türme noch tauschen, fühlte mich eigentlich auf der sicheren Seite, als mein Gegner Zeit reklamierte. Es waren erst 38 Züge gemacht und glaubte noch 1,03 auf der Uhr zu haben, es waren wohl nur Sekunden und nicht eine Minute wie ich feststellen musste.
Und dann unterlief Gary´s Gegner ein grober Klops, das Matt vor Augen, glaubte er durch Tausch des letzten Verteidigers auf die Siegerstraße zu gelangen, übersah dabei, dass Gary nun gefahrlos die gegnerische Dame hätte nehmen können, aber leider tat er es in Zeitnot nicht, machte einen anderen Zug und musste sich nach Stellungswiederholung, wegen der Drohung die eigene Dame zu verlieren, mit dem Remis zufrieden geben.

Tabelle nach Runde 4

Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 MP BP
1 Bochumer SV 3 ** 4,0 6,0 6,5 5,5 7 22.0
2 SV Welper 2 4,0 ** 5,5 6,5 5,5 7 21.5
3 SV Hattingen 1 ** 4,5 5,0 4,0 6,0 7 19.5
4 Bochumer SV 4 2,0 3,5 ** 5,0 6,0 4 16.5
5 SG Bochum 4 3,0 ** 3,5 4,5 5,0 4 16.0
6 SV Günnigfeld 2 2,5 3,0 4,5 ** 4,5 4 14.5
7 SC Gerthe – Werne 2 1,5 3,5 ** 4,5 4,5 4 14.0
8 SV Wattenscheid 4 1,5 2,5 3,5 ** 6,5 2 14.0
9 SF Springer Bochum 1 4,0 2,0 3,0 3,5 ** 1 12.5
10 SG Höntrop 2 2,5 2,0 3,5 1,5 ** 0 9.5

Höntrop I verliert daheim

Verbandsklasse SVR Gr.3 4. R.: Daheim gegen Hervest-Dorstener SK 1 gab es eine klare 3 : 5 Niederlage. Nur Jörg siegt.

Volker sprang für Gerd ein und so waren wir aus DWZ-Sicht doch nur leicht schlechter als die Gäste aus Dorsten. Auch wenn am Ende Volker nicht verlieren musste, war das Remis von Burkhard und auch der Sieg von Jörg doch eher glücklich. So entspricht das Ergebnis leider dem Verlauf, auch wenn ich lange dachte, dass Ludger gewinnen könnte, aber es sollte nicht sein.

Br SG Höntrop 1 1797 Hervest-Dorstener SK 1 1840 3:5
1 1 Oberbarnscheidt, Ludger 1968 1 Tig, Achmet 1967 ½:½
2 2 Rostek, Jörg 1902 2 Hermanowski, Mark 1881 1:0
3 3 Peters, Michael 1981 3 Nowok, Frank 1865 ½:½
4 5 Barth, Hans-Joachim 1678 4 Vengels, Joachim 1969 ½:½
5 6 Geistmeier, Frank 1766 5 Hater, Norbert 1843 0:1
6 7 Koch, Burkhard 1713 6 Büsken, Klaus 1820 ½:½
7 8 Remshagen, Peter 1608 7 Kudsin, Alexander 1741 0:1
8 1001 Jedner, Volker 1760 8 Schmidt, Christian 1636 0:1

Den heftigsten DWZ-Nachteil hatte Achim mit fast 300 Punkten, und bei ihm entwickelte sich gleich in der Eröffnung eine wilde Stellung, in der sein Gegner kaum aufs Brett schaute und sofort zog. Dann opferte Achim einen Springer, da des Gegners König noch im Zentrum weilte und es auch so aussah, als ob Achim entsprechend Material zurückerhalten würde, vermutlich eine gute Idee. Aber es wurde wild und der Gegner zog weiter schnell. Als nach dem Gemetzel der Rauch verzogen war hatte Achim bei gleichem Material zwar zwei Einzelbauern, aber dafür musste der Favorit noch seinen König aus dem Zentrum bekommen und so bot Achim Remis. Sein Gegner hatte zu schnell gezogen, er hätte auch zwei Leichtfiguren für seinen Turm bekommen können, aber nun war es gut für Achim. So nahm der Gegner an und wir hatten die vermeintlich schwerste Partie schon mal gut überstanden.

Kurz drauf verlor aber Frank, er hatte den Angriff des Gegners leider unterschätzt und am Ende hatte Frank eine große Qualle weniger und konnte alsbald aufgeben. Obschon auch Peter schwierig stand, sah es aber trotzdem gar nicht so schlecht aus, denn Ludgers Stellung gefiel mir sehr gut und auch Jörg schickte sich an den Gegner unter Druck zu setzen. Da bot mir mein Gegner Remis, mit Schwarz hatte ich mehr Raum und ich hatte schon den Eindruck, dass meinem Gegner die Stellung nicht gefiel. Da wir aber immer noch hinten lagen, wollte ich doch probieren ob da was geht.

Peters Stellung gefiel mir nach und nach gar nicht mehr und Ludger kam irgendwie nicht weiter. Burkhard stand plötzlich schwierig, ich hatte das Gefühl, dass er zu sehr auf Angriff gesetzt hatte und nun ein Springer drohte verloren zu gehen. Der Gegner von Jörg spielte auch zu schnell und verlor die Übersicht und konnte alsbald aufgeben, leider verlor Peter fast zeitgleich und Ludger machte Remis, so stand es nun 2 : 3 gegen uns.

Nun spielten noch Burkhard, Volker und Michael. Burkhards Gegner ließ ihn wieder ins Spiel kommen und so konnte sich Burkhard in eine ziemlich ausgeglichene Stellung retten, bot Remis und der Gegner nahm an. Volker stand nicht ganz einfach und so drohte es mal wieder an mir zu hängen, nur mit einem Sieg konnte ich vermutlich noch das Mannschaftsremis retten. So griff ich aus gefühlt leicht besserer Stellung, das bestätigte auch später die Elektronik, an. Aber ich fand nicht den richtigen Weg und in einer Position ließ mein Gegner gar einen Läufertausch aus, nach dem die Elektronik schon fast +2 für meinen Gegner anzeigte. Kompliziert hätte er dadurch einen Königsangriff starten können. Aber auch ich übersah eine Angriffsmöglichkeit und so wie wir spielten verließen wir eigentlich nicht mehr die Remis Breite.

Aber dann patzte Volker in einem Endspiel mit gleichem Material, mit entferntem Freibauern für den Gegner, das war nicht leicht aber wohl noch Remis, aber Volker verlor. Da die Gegner nun 4,5 Mannschaftspunkte hatten bot ich Remis und um kurz nach 18 Uhr stand somit die 3:5 Niederlage fest.

Nun finden wir uns leider auf den Abstiegsplätzen wieder und unserer heutigen Gegner sind auf den rettenden Platz 7 gelandet. Aber gut, wir wussten ja, dass es eine harte Saison wird. Nächster Runde am 19.1 wieder gegen ein Team hinter und, da muss es doch einfach was werden!

Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 MP BP
1 SG Mengede 1 ** 4,0 4,5 5,5 5,0 7 19.0
2 SC Gerthe – Werne 1 ** 3,5 5,0 4,5 5,5 6 18.5
3 SC Doppelbauer Brambauer 1 4,0 ** 4,5 4,0 5,0 6 17.5
4 SV Bönen 1 4,5 3,5 ** 4,0 4,5 5 16.5
4 SV Rot-Weiß-Altenessen 1 3,5 ** 4,5 4,0 4,5 5 16.5
4 SV Unser Fritz 1 3,0 4,0 ** 4,5 5,0 5 16.5
7 Hervest-Dorstener SK 1 4,0 3,5 3,5 ** 5,0 3 16.0
8 SG Höntrop 1 2,5 3,5 3,0 ** 4,5 2 13.5
9 Schwarze Dame Osterfeld 1 3,0 3,5 4,0 3,0 ** 1 13.5
10 DJK Wacker Bergeborbeck 1 3,0 2,5 3,5 3,5 ** 0 12.5

 

Höntrop I verliert deutlich


Verbandsklasse SVR Gr.3 3. R.: Bei Dortmund Mengede 1 gab es eine deutliche 2,5 : 5,5 Niederlage. Nur Burkhard siegt.

Ohne Gerd und Peter, dafür mit Gary und Klaus fuhren wir gen Dortmund. Da aber die Gastgeber auf ihr Spitzenbrett verzichten mussten, schöpfte ich wieder Hoffnung, denn somit waren sie im DWZ-Schnitt mit etwa 60 Punkten nur leicht stärker als wir.

Aber es kam leider anders als gehofft, selbst wenn am Ende Achim seine wohl gewonnene Stellung siegreich beendet hätte, hätte es nicht gereicht, da aber Burkhard verloren stand, können wir uns über das deutliche Ergebnis nicht wirklich beschweren.

Leider verlor Gary recht schnell, er übersah ein Matt und somit war die Partie plötzlich beendet. Kurz drauf wurde Ludger Remis geboten, zu dem Zeitpunkt stand zwar keiner von uns wirklich besser, aber sein Gegner war nun nicht ohne und Ludger gefiel seine Stellung nicht. So machte er Remis.

Zu dem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl, dass ich meine Eröffnung mit Weiß ziemlich verhauen hatte und befürchtete im 18. Zug, dass meine Gegnerin nun klar in Vorteil kommen könne. Sie überlegte einige Zeit und so ging ich rum und sah an fast allen Brettern Probleme für uns. Vielleicht stand Frank zu dem Zeitpunkt noch am besten…

Dann zog meine Gegnerin und hatte den vermeintlich starken Zug nicht gemacht, ich konnte nun ihre Bauernstruktur vor dem König durch einen Doppelbauern ein wenig verschlechtern, hatte aber das Gefühl sie steht immer noch gut und bot sicherheitshalber Remis. Sie nahm an und in der Analyse im anderen Raum zeigte ich ihr den Knallerzug, den sie verpasst hatte und wir waren uns mit Zuschauern einig, nun steht sie toll. Später zeigte die Elektronik aber, dass genau dieser Zug ihre Stellung klar verschlechtert hätte, der Computer sprach mir von 0,0 plötzlich 1,5 Bauern zu und nicht ihr?! Oh man, ich hatte die Stellung völlig falsch eingeschätzt, selbst mein „Schwindelzug“ davor war gar nicht nötig und ich hätte mit einem Turmzug auch schon +1 erreichen können. Diese strategischen Stellungen sind mir einfach zu oft ein Rätsel. Nun gut, somit war ich nun zum Zuschauen verdonnert und konnte nur auf die Kollegen hoffen – Zwischenstand 1 : 2 gegen uns.

Jörg verlor einen Bauern, Burkhard wurde total eingeschnürt und konnte kaum noch eine Figur ziehen, aber bei Achim und Klaus sah es noch ganz gut aus und auch Franks Stellung hielt ich noch für okay. Da verlor Frank, er schien im Leichtfiguren-Endspiel eigentlich mit Springer gegen vermeintlich schlechten Läufer Vorteil zu haben, aber der Gegner hatte Randbauern auf beiden Flügeln und den aktiveren König. So war die Stellung nicht zu halten. Kurz drauf verlor auch Jörg, aber da boten sich taktische Möglichkeiten für Achim und wir die Analyse hinter zeigte, war die Stellung wohl für ihn gewonnen. Aber er spielte anders, verlor eine Figur und sein Freibauer kurz vor der Umwandlung war leider auch keine Gefahr für den Gegner, auch Achim verlor und damit stand es 1 : 5 gegen uns.

Burkhards Gegner hatte zu lässig in gewonnener Stellung weitergespielt, so dass Burkhard Qualität und Bauern gewinnen konnte und nun plötzlich auf der Siegerstraße stand. Auch bei Klaus sah es gut aus. Als Burkhard gewann, spielte Klaus noch ein wenig, aber er sah kein Fortkommen und machte Remis, wie Klaus daheim selbst festellte, wäre sein h-Freibauer aber nicht zu stoppen gewesen, Freibauern soll man ja auch laufen lassen…

Somit verloren wir doch etwas heftig 2,5 : 5,5.

Br SG Mengede 1 1827 SG Höntrop 1 1764 5,5:2,5
1 2 Delvos, Thorsten 1991 1 Oberbarnscheidt, Ludger 1968 ½:½
2 3 Weinert, Christian 1945 2 Rostek, Jörg 1902 1:0
3 4 Bork, Sophie 1888 3 Peters, Michael 1965 ½:½
4 5 Ewers, Christian 1781 5 Barth, Hans-Joachim 1678 1:0
5 6 Kraus, Reinhard 1773 6 Geistmeier, Frank 1766 1:0
6 7 Wiktor, Reinhard 1803 7 Koch, Burkhard 1713 0:1
7 8 Schmidt, Jonas 1685 10 Hoffmann, Klaus 1589 ½:½
8 11 Rahner, Patrick 1749 11 Hoffmann, Gary 1531 1:0

Nächste Runde am 8.12 geht es daheim gegen den direkten Tabellen-Nachbarn Hervest-Dorstener SK 1, die einen Punkt weniger haben. Wenn wir gewinnen, sieht es mit 50% nach vier Kämpfen doch gar nicht so übel aus.

Höntrop II verliert knapp

VerbandsBezLiga SVR Gr.3 3. R.: Bei SV Günnigfeld 2 gab es eine knappe 3,5 : 4,5 Niederlage. Jürgen und Joachim gewannen.

Br SV Günnigfeld 2 1643 SG Höntrop 2 1467 4,5:3,5
1 9 Kampmann, Marcel 1720 9 Tolksdorf, Jürgen 1622 0:1
2 10 Prigge, Jürgen 1679 10 Hoffmann, Klaus 1589 ½:½
3 11 Bauer, Matthias 1587 11 Hoffmann, Gary 1531 ½:½
4 12 Gödeke, Ralf 1710 12 Weiher, Michael 1547 1:0
5 13 Fitz, Bernd 1655 14 Böcher, Joachim 1480 0:1
6 15 Schulz, Eberhard 1520 15 Weyers, Lothar 1490 ½:½
7 16 Rumpf, Helmut 1536 16 Bock, Oswin 1435 1:0
8 2001 Brandhoff, Gerd 1735 21 Schneider, Helmut 1042 1:0

Wir nähern uns dem Mannschaftspunkt! Wie sagt man so schön? Ein couragierter Auftritt unseres Teams hätte doch fast den ersten Sieg der Saison gebracht. Leider sollte es am Ende dann nicht sein.
Mit Helmut als Ersatz für den mal wieder fehlenden Olaf spielte unsere Truppe meines Erachtens nach groß auf. Auch wenn Helmut gegen einen fast 700 Punkte besseren Gegner früh auf verlorenem Posten war, konnte Achim gegen Bernd Fitz den Mangel schnell ausgleichen. Mit Dame und zwei Bauern gegen Turm und Läufer sah bei Achim alles sehr schnell nach Sieg aus, den Achim dann kurz darauf sicher realisierte.
Unglücklicher Weise übersah Michael in eigentlich ausgeglichener Position einen Qualitätsverlust, möglicherweise sogar den Verlust des ganzen Turms, jedenfalls war das bereits das Ende der Partie.
Aber da waren ja noch die gut trainierten Teilnehmer an der laufenden Stadtmeisterschaft. Unser aktueller Überflieger Jürgen konnte schnell zwei Bauern gewinnen, stand mit einem Freibauern auf der a-Linie gut da. Eine Frage der Zeit, wann er seinen wohlverdienten Sieg einfahren würde. Gary begann ebenfalls recht forsch, attackierte den gegnerischen Königflügel ohne zu rochieren, schaffte einige schwache Felder beim Gegner, konnte sie aber wegen der vernachlässigten Entwicklung nicht wirkungsvoll nutzen und musste dann zu guter Letzt dem Remisangebot zustimmen. Klaus kam mit den schwarzen Steinen diesmal deutlich besser ins Spiel, ließ seinem Gegner kaum Entfaltungsmöglichkeiten und einigte sich vielleicht in Anbetracht des Endergebnisses etwas zu früh auf das wohl gerechte Remis.
Bei Oswin sah es 30 Züge lang so aus als würde die Partie irgendwann im Remis enden, wie immer bei ihm alle Bauern auf dem Brett und niemand drohte etwas, aber dann doch ein zaghafter Angriffsversuch von Oswin, ein unmotiviertes Qualitätsopfer und schon war es passiert.
Derweil mühte sich Jürgen immer noch seinen Vorteil zu nutzen. Er quälte sich in einem Turmendspiel bis zu der Stelle, dass er mit seinem umgewandelten a-Bauern den Turm gewinnen konnte und dann mit einem gegen drei Bauern und Turmvorteil endlich zwei für den letzten Bauern eroberte und den gegnerischen König von seinem Bauern fern halten konnte. Der Rest wäre Formsache gewesen.
Lothar spielte seine Partie bis zum 26. Zug ohne seinen weißfeldrigen Läufer entwickeln zu können, d wie b Bauer standen immer noch wie angewurzelt auf ihrer Ausgangsposition und demzufolge auch der a-Turm ohne Wirkung. Das Zentrum geschlossen und sein Gegner griff fröhlich den Königsflügel an. Trotz höchster Zeitnot gelang es Lothar dennoch den Angriff abzuwehren und plötzlich tat sich die Siegchance auf. Eine Mattdrohung, die vielleicht den Turm a8 gekostet hätte bot die Gelegenheit, aber Lothar übersah dieses Abspiel, konnte sich mühsam über die Zeitkontrolle retten, gewann überraschend eine Qualität, gab nach Fehlgriff eine Figur und spielte beim Stand von 3:4 weiter. In aussichtsloser Stellung für Lothar bot sein Gegner dann Remis und wir mussten Lothar davon überzeugen es anzunehmen, er hätte noch bis zum bitteren Ende gekämpft und sicher verloren.
Aber wie auch immer, es war zu sehen, dass wir nicht so chancenlos sind, wie es zu Beginn der Saison anmutete. Respekt und ein „weiter so“ an die Mannschaft.
Gruß Klaus

Geburtstagsgeschenk für HÖ I


Verbandsklasse SVR Gr.3 2. R.: Daheim gegen DJK Wacker Bergeborbeck 1 gab es einen sehr glücklichen 4,5 : 3,5 Sieg. Michael und Peter siegten.

Wir waren nun auch mit unserem Neuzugang Gerd am Start, somit traten wir in Bestbesetzung an. Das ließ mich hoffen, dass es etwas werden könnte mit wenigstens einem Punkt heuer. Die Gäste waren leicht favorisiert aus DWZ-Sicht, denn sie ließen ihr Stamm-Brett 8 daheim und kamen mit einem fast 300 Punkte stärkeren Ersatzmann angereist.
So kam es, dass mein Geburtstagsglück am Ende herhalten musste, so dass es doch noch etwas wurde mit dem knappen Sieg.

Nach zwei Stunden waren bereits vier Bretter entschieden und es stand 2 : 2. Ludger machte bereits nach wenigen Zügen Remis, alsbald griff Gerd bei Rochaden zu unterschiedlichen Seiten schneller die gegnerische Königsstellung an, als es ihm selbst drohte. Aber sein Gegner konterte, da Gerd eine Fesselung falsch einschätzte. Aber auch sein Gegner nahm zu früh einen Bauern und so drohte Gerd nun doch wieder schneller zu sein, bot aber Remis, das nahm sein Gegner sicherheitshalber an. Kurz drauf wurde Jörg Remis geboten, was auch er annahm. Frank stand unter Druck, aber irgendwie kam sein Gegner nicht recht weiter und nachdem die Schwerfiguren und Springer vom Brett verschwanden, war im Läuferendspiel nicht mehr viel zu holen für beide und sie einigten sich auf Remis.

Nach einer weiteren halben Stunde wurde Achim Remis geboten. Er hatte zwar das Gefühl besser zu stehen, aber sein Gegner war ja nicht ganz ohne. Ich bat ihn die Uhr ein wenig laufen zu lassen, da es insbesondere bei Peter gerade drohte wild zu werden. Nach zehn Minuten war noch keine klare Abschätzung möglich und so ließ ich Achim selbst entscheiden – er nahm das Remis an.

So spielten nur noch Peter, Burkhard und Michael. Da griff Peters Gegner fehl, er hatte zu sehr auf Damengewinn gesetzt und bemerkte zu spät, dass er Turm und zwei Leichtfiguren selbst verlor, als er die Dame „gewann“. Das sah nun recht erfreulich aus für Peter, aber der Sieg schien noch nicht sicher. In der Phase wurde Burkhard langsam aber sicher überspielt und auch mir drohte es an den Kragen zu gehen und ich setzte in schwieriger Verteidigungsposition mal wieder alles auf Taktik. Mein Gegner durschaute aber so einige Tricks und drohte mich weiter mit Mattdrohungen zu überspielen.

Da patzte Peters Gegner und Peter konnte durch kurzfristiges Turmopfer die Dame gewinnen, der Gegner gab auf. So stand es zwar nun 3,5 : 2,5 für uns, aber Burkhard und Michael standen verloren. Ich konnte mich ein wenig befreien und bot in immer noch sehr schwieriger Stellung Remis, da mein Gegner nun langsam die Zeit weglief. Aber er lehnte ab, da ihm die Stellung bei Burkhard nicht klar war. In seiner schwindenden Bedenkzeit patzte er und ich konnte eine Qualität gewinnen, musste aber zwei Bauern dafür geben konnte aber die Damen tauschen. So waren endlich die Mattdrohungen vom Tisch und wir schafften beide knapp die Zeitkontrolle. Die Stellung fand nun auch mein Gegner unübersichtlich und bot in vielleicht immer noch gewonnener Stellung für ihn mit dem 41. Zug Remis. Bei fast jedem anderen Zug hätte ich kaum eine Chance gehabt das Remis abzulehnen, aber er hatte sich für diesen Zug zu wenig Zeit gelassen und er musste feststellen, dass er nach meinem Antwortzug eine weitere Figur verlieren würde und ich somit einen glatten Turm mehr hätte – er gab auf. Das führte gleichzeitig zu 4,5 Brettpunkte für uns – worauf Burkhard direkt aufgab, da der Kampf ja nun für uns entschieden war.

So machte mir mein Gegner eigentlich gleich drei Geburtstagsgeschenke – erst vergab er den Sieg, dann noch das Remis wodurch wir dann auch noch knapp den Kampf gewannen, es lohnt sich doch am Geburtstag zu spielen.

Br. SG Höntrop 1 (1820) DJK Wacker Bergeborbeck 1 (1836) 4,5:3,5
1 1 1968 Oberbarnscheidt, Ludger 1 1824 Landscheidt, Heinz ½:½
2 2 1902 Rostek, Jörg 2 1955 Grodotzki, Thomas ½:½
3 3 1965 Peters, Michael 3 1980 Mombeck, Michael 1:0
4 4 1956 Klumpe, Gerhard 4 1908 Brandhorst, Dieter ½:½
5 5 1678 Barth, Hans-Joachim 5 1882 Schädlich, Andreas ½:½
6 6 1766 Geistmeier, Frank 6 1714 Alinsug, Salvadore ½:½
7 7 1713 Koch, Burkhard 7 1708 Grimke, Michael 0:1
8 8 1608 Remshagen, Peter 12 1705 Gerhardt, Ralf 1:0

Auch in der zweiten Runde gab es recht knappe Entscheidungen, so kann in dieser Saison einiges passieren.

Tabelle nach Runde 2

Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 MP BP
1 SV Unser Fritz 1 ** 4,5 5,0 4 9.5
2 SV Bönen 1 ** 4,5 4,5 4 9.0
3 SG Mengede 1 ** 4,5 4,0 3 8.5
4 SV Rot-Weiß-Altenessen 1 3,5 ** 4,5 2 8.0
4 SC Doppelbauer Brambauer 1 4,0 ** 4,0 2 8.0
4 SG Höntrop 1 ** 3,5 4,5 2 8.0
4 SC Gerthe – Werne 1 3,5 4,5 ** 2 8.0
8 Hervest-Dorstener SK 1 3,5 4,0 ** 1 7.5
9 DJK Wacker Bergeborbeck 1 3,5 3,5 ** 0 7.0
10 Schwarze Dame Osterfeld 1 3,0 3,5 ** 0 6.5

Höntrop I – Remis war möglich

Verbandsklasse SVR Gr.3 1. R.: Daheim gegen SC Gerthe 46 – Werne gab es eine denkbar knappe 3,5 : 4,5 Niederlage. Volker und Burkhard siegten.

Wir hatten unseren 1. Kampf verlegt, damit Frank dabei sein kann, aber leider fehlten dafür Gerd und Achim. Für die beiden sprangen Volker und Jürgen ein, so gingen wir nicht so erwartungsfroh gegen den Fast-Aufsteiger der letzten Saison an die Bretter, insbesondere als wir sahen, dass die Gäste mit ihrem Stamm-Team anreisten und somit ziemlich genau 120 DWZ im Schnitt mehr zu bieten hatten.

Aber schnell verdribbelte sich Volkers Gegner, er opferte eine Figur für Quallitäts-Gewinn, aber plötzlich sah er die Falle, zwei starke verbundene Freibauern, er verzichtete auf den Turm. So hatte Volker eine Figur für einen Bauern mehr, musste noch einige Tricks überwinden, sollte das Ding aber nachhause schaukeln. So sah es nach gut einer Stunde gar nicht so übel aus, auch bei Jürgen hatte man Hoffnung, er stand denke ich besser und bot sicherheitshalber mal Remis, aber sein Gegner lehnte ab und kurz drauf patzte Jürgen und rannte nun seinerseits einer Figur hinterher. Das ging nicht lange gut und so stand es nach eineinhalb Stunden 0 : 1 gegen uns.

In der Zeit standen Ludger und Michael schon unter Druck, auch für Peter sollte es kein leichtes Spiel werden und Burkhard kämpfte mal wieder nach und nach mit der Zeit. Dann patzte Ludger in der Eröffnung, okay mit Marcel hatte er auch einen harten Brocken, aber dass Ludger in der Eröffung patzt sieht man glücklicherweise selten. Er musste eine Qualität geben, machte noch ein paar Züge und es stand bereits 0 : 2 nach noch nicht abgelaufenen zwei Stunden. Übel, sollte das heuer doch eine Klatsche geben?

Aber Volker stand ja weiterhin auf Gewinn und bei Frank entwickelte sich auch ein munteres Spielchen, sein Gegner hatte zwar den besseren Läufer, aber Frank hatte dafür Raumvorteil und man sah nicht so recht, wie der Gegner seine Stellung knacken könnte. Bei Jörg war nicht viel los Peter verteidigte sich zäh, aber ich befürchtete doch, dass sein gut 200 DWZ stärkerer Gegner noch etwas finden würde.

In der Phase verlor ich leider den Faden. Mein Gegner hatte geschickt meinen Verteidigungsläufer gegen den Minoritätsangriff getauscht und nun wurde ich strategisch doch so langsam überspielt. Mein Gegner verbrauchte gut Zeit dafür, aber Zeitnot war leider auch noch nicht angesagt. Da bot sich mir doch noch die Chance die Stellung ein wenig zu öffnen, so dass mein Läufer vielleicht noch gute Chancen bekommen sollte.

Derweil stand Burkhard unter Druck und in der Phase unterließ der Gegner glücklicherweise einen unangenehmen Plan, so dass sich Burkhard nicht mehr verteidigen musste und selbst angreifen durfte. Somit sah es plötzlich bei Burkhard sehr gut aus und Volker stand weiterhin auf Gewinn. Jörg wurde Remis geboten, was er annahm und auch Franks Gegner bot durch Zugwiederholung Remis, was auch er mitmachte. Gesamtstand 1 : 3

Nachdem mein Gegner mein Remisgebot ablehnte, machte er einen schlechten Zug und ich bekam wieder Chancen, aber leider bekam ich ein heftiges Turmopfer auf f2 nicht so richtig durchgerechnet und nach knapp zehn Minuten schien es mir, dass auch eine andere Variante Dauerschach erbringen sollte. Diese wählte ich, übersah aber ein übles Loch in meinem Plan und konnte nach meinem Läuferopfer aufgeben. Die Vermutung, dass ich den Läufer nicht zu opfern brauchte und dann gar besser stand konnte Marcel in anschließender Analyse widerlegen. Die Elektronik verriet aber hinterher, dass das von mir angedachte Turmopfer auf f2 Remis gebracht hätte, aber einen Turm steckt man ja auch nicht so ohne weiteres ins Geschäft.

Kurz drauf gewannen Volker und Burkhard, aber durch meine Niederlage stand es nun 3 : 4 und in der Phase tauschte Peters Gegner in ungleiche Läufer + Doppelturm. Zwar mit Mehrbauern für den Gegner, aber sie zogen noch ein wenig und einigten sich dann doch auf Remis, somit war leider die knappe Niederlage perfekt.

Ärgerlich mal wieder mit eigenem Verlust kräftig zur knappen Niederlage beigetragen zu haben. Aber Kopf hoch, die Leistung ohne zwei lässt doch hoffen, dass der Klassenerhalt nicht so weit entfernt ist, wie befürchtet…

Br SG Höntrop 1 1788 SC Gerthe – Werne 1 1907 3,5:4,5
1 1 Oberbarnscheidt, Ludger 1968 1 Quast, Marcel 2229 0:1
2 2 Rostek, Jörg 1902 2 Brüggestraß, Volker 1994 ½:½
3 3 Peters, Michael 1965 3 Gottmann, Bernd 1953 0:1
4 6 Geistmeier, Frank 1766 4 Berens, Thomas 1814 ½:½
5 7 Koch, Burkhard 1713 5 Kalle, Yannis 1811 1:0
6 8 Remshagen, Peter 1608 6 Melmer, Felix 1813 ½:½
7 1001 Jedner, Volker 1760 7 Löffelbein, Klaus 1823 1:0
8 9 Tolksdorf, Jürgen 1622 8 Meise, Ulrich 1820 0:1

Höntrop 3 verliert deutlich

Kreisliga BO 1. R.: Daheim gegen Bochumer SV 5 gab es eine 0,5 : 5,5 Niederlage. Nur Jakob konnte die Höchststrafe verhindern.

Erst gestern spielte unser Team in der Bochumer Kreisliga, da am angesetzten Termin 15.9 auch unsere 2. Mannschaft spielte, so sollten die Teams nicht gleichzeitig starten.

Ohne Mathias, dafür mit unserem Neuzugang und derzeit einzigem Jugendlichen Kian, war gegen die starken Gäste nicht viel drin, wenn das Ergebnis auch ein wenig hoch ausfiel. Helmut stand im Endspiel noch nicht klar verloren, Jakob vergab einen Sieg und Frank, der als letzter aufgab, stand lange ausgeglichen, aber der übermächige Gegner gewann bald Material und die Partie.

Die Gäste spielten es geschickt und nahmen reichlich Brettpunkte mit nachhause.

Br SG Höntrop 3 1211 Bochumer SV 5 1347 0,5:5,5
1 18 Keller, Frank 1298 33 Stauche, Andreas 1778 0:1
2 19 Eul, Jakob 1294 34 Grone, Pierre 1426 ½:½
3 20 Pokolm, Arnold 1153 37 Scheithauer, Ralf 1313 0:1
4 21 Schneider, Helmut 1042 38 Ehm, Christian 1282 0:1
5 22 Koch, Heinrich-Dieter 1269 39 Preuß, Thorsten 1183 0:1
6 26 Weiher, Kian 40 Meiler, Wolfgang 1098 0:1

Viererpokal Höntrop 2 auch raus

Gestern gab es auf unserem Vereinsabend das ungleiche Duell – David gegen Goliath. Allerdings endete es nicht wie in der Bibel sondern wie erwartet gab es haue für David, in Person oder besser gesagt in Team Höntrop 2 als David (s. Viererpokal Viertelfinale).

Es war bereits die zweite Runde im Bezirks-Viererpokal, denn der startete bereits am 1. September. In Runde 1 schied unsere 1. Pokalmannschaft (Ludger, Jörg, Achim und Burkhard) mit 1:3 gegen SG Bochum 31 aus, die Gegner waren im Schnitt allerdings auch über 200 DWZ im Vorteil. Aber dafür setzte sich unsere 2. Pokalmannschaft (Volker, Klaus, Gary und Helmut) 3:1 gegen SV Welper 3 durch, unser Team war zwar auch gut 200 DWZ im Schnitt im Vorteil, aber solche Kämpfe muss man ja auch ersteinmal gewinnen.
Viererpokal 1. Runde

Die 2. Runde war erst für den 1.12 angesetzt, aber unsere Gegner hatten auf den Termin einen Mannschaftskampf verlegt und fragten nun, ob wir auch bereit wären an einem Vereinsabend zu spielen. So ging es dann gestern bei uns in der Hönnebecke um die Ehre.

Im Schnitt war unser Team mit 500 DWZ nur „leicht“ schlechter und so endete es auch wie befürchtet 0 : 4 für den Goliath Bochumer SV 02.

Schön, dass die Gegner unser Team ernst nahmen und mit einem ordentlich starken Team zu uns in die Hönnebecke anreisten. Auch Herr Kiese nahm unseren Volker ernst, denn er hatte sich wohl speziell auf Volkers Schwarz-Variante vorbereitet. So stand Volker leider schon in der Eröffnung mit dem Rücken zur Wand und bekam nur mit Problemen den König aus dem Zentrum. So dauerte es auch nicht mehr lang, bis die Partie endete. Helmut hatte zwar zuerst ganz nett auf den Tausch seines vermutlich schlechten Läufers gegen den immer stärker werdenden des Gegners gespielt. Aber kurz danach übersah er Figuren und alsbald Partieverlust.

Klaus stand glaube ich chancenreich, da sein Gegner zwar die Bauernstruktur um den König in der kurzen Rochade von Klaus lockerte, aber auf der gegenseite gelang dies auch Klaus bei der langen Rochade vom Gegner. Und Klaus hatte schon einen Turm auf der nun offenen b-Linie, der König vom Gegner stand auf c8. Da muss doch was drin sein, aber Klaus opferte zu euphorisch einen Turm um direkt danach fest zu stellen, dass des Gegners Dame alles im Griff hat, worauf Klaus alsbald aufgab. Schade, ich denke das hätte interessant werden können.

Am nächsten dran am Remis war Jürgen, der sich erst nach 4 Stunden im verlorenen Turm-Endspiel nicht mehr in der Lage sah die Umwandlung eines der gegnerischen Bauern zu verhindern. Schade, ohne den Damentausch einige Züge zuvor, wäre vielleicht das Remis drin gewesen, aber ohne Damen mit Hoffnung auf Dauerschach, war seine Bauernstruktur zu schwach.

So ging der Kampf wie befürchtet mit Höchststrafe an die sympathischen Gäste. Vermutlich wird Bochum 02 wohl auch ins Finale kommen und damit den Bezirk auf NRW-Ebene vertreten, viel Erfolg dort.

SG Höntrop 2 1502 Bochumer SV 02 2008 0:4
1 1001 Jedner, Volker 1757 8 Prof. Dr. Matthias Kiese 2183 0:1
2 9 Tolksdorf, Jürgen 1622 16 Hinkmann, Jens 1986 0:1
3 10 Hoffmann, Klaus 1589 2002 Goralski, Christian 1941 0:1
4 21 Schneider, Helmut 1041 2003 Peters, Olaf 1923 0:1

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Höntrop 2 startet mit Niederlage

VerbandsBezLiga SVR Gr.3 1. R.: Bei Wattenscheid 4 gab es eine etwas zu hohe 1,5 : 6,5 Niederlage. Nur drei Remis waren vergönnt.

Im Schnitt waren die Gastgeber 160 DWZ im Vorteil, somit keine überraschende Niederlage

Br SV Wattenscheid 4 1690 SG Höntrop 2 1530 6,5:1,5
1 25 Böhmfeldt, Rolf 1866 9 Tolksdorf, Jürgen 1622 1:0
2 26 Laskowski, Frank 1870 10 Hoffmann, Klaus 1589 1:0
3 28 Kotulla, Günter 1711 11 Hoffmann, Gary 1531 1:0
4 29 Hielscher, Klaus-Peter 1719 12 Weiher, Michael 1547 ½:½
5 30 Kraus, Tanja 1618 13 Vollersen, Olaf 1542 +:-
6 31 Koch, Guido 1575 14 Böcher, Joachim 1480 1:0
7 32 Meier, Manfred 1590 15 Weyers, Lothar 1490 ½:½
8 4002 Kasprowski, Henryk 1572 16 Bock, Oswin 1435 ½:½
In der ersten Runde gegen Wattenscheid 4 gab es die erwartete Niederlage. Allerdings fiel diese höher aus, als es hätte sein müssen. Zunächst fehlte uns Olaf ersatzlos, so dass wir bereits mit dem 0:1 starteten.
Aber eigentlich entwickelte sich eine interessante Runde. Nach gut einer Stunde war alles noch im grünen Bereich, soll heißen, dass die erhofften 3 Brettpunkte in Reichweite schienen. An den vorderen Brettern (unsere Gegner alle so um die 300 Punkte besser) sah es recht ausgeglichen aus und in der hinteren Hälfte schien alles auf ein Remis hinauszulaufen. Dann übersah Gary nach einem Bauerngewinn seines Gegners, dass der erhoffte Rückgewinn mit einem Figurenopfer verteidigt werden konnte, ohne das er die Figur zurückerhielt und gab die Partie verloren.
Während dessen holte Lothar ein Remis, das vielleicht ein wenig glücklich war. Aber bei Oswin und Michael sah alles noch sehr hoffnungsfroh aus. Der doch recht junge Gegner von Oswin kämpfte mit stumpfen Waffen in einer vollkommen geschlossenen Stellung bei deutlichem Zeitrückstand gegen Oswins Bollwerk an und musste letztendlich dem verdienten Remis zustimmen. Bei Achim ging die Partie nach einem taktischen Damenopfer mit Turmgewinn dann plötzlich zu Ende. Michael remisierte ebenfalls kurz darauf. Und so kämpften nur noch die beiden vorderen Bretter um die Ehre.
Jürgen lehnte in wohl klar besserer Stellung ein Remisangebot seines Gegners ab, fand aber nicht die beste Fortsetzung und musste nach hartem Kampf, wegen einer Mattdrohung eine Figur für zwei Bauern geben und sich später der Klasse und Routine seines Gegners geschlagen geben.
Und Klaus musste, trotz Freibauern auf der sechsten Reihe, dem gekonnt gespielten Angriff seines Gegners nach einem unvermeidbaren Figurenverlust, aufgeben.
So blieb es bei drei wohlverdienten Remis für uns, vielleicht gelingt uns ja in einer der nächsten Runde die Überraschung. Das Potential dazu war heute zu sehen.
Gruß Klaus
Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 MP BP
1 SV Wattenscheid 4 ** 6,5 2 6.5
1 SV Welper 2 ** 6,5 2 6.5
3 Bochumer SV 3 ** 6,0 2 6.0
4 SV Günnigfeld 2 ** 4,5 2 4.5
5 SF Springer Bochum 1 ** 4,0 1 4.0
5 SV Hattingen 1 4,0 ** 1 4.0
7 SG Bochum 4 3,5 ** 0 3.5
8 Bochumer SV 4 2,0 ** 0 2.0
9 SC Gerthe – Werne 2 1,5 ** 0 1.5
9 SG Höntrop 2 1,5 ** 0 1.5

Mannschaftsmeisterschaften


Es wird eine harte Saison 2019/2020 für unsere Teams. Nicht nur die Aufsteiger SG Höntrop I (Verbandsklasse SVR) und SG Höntrop II (Verbandsbezirksliga SVR) haben starke Gegner, sondern auch die SG Höntrop III (Kreisliga Bochum) muss wohl eher gegen den Abstieg spielen.

Es folgen die konkreten DWZ-Schnitt-Angaben für die Ligen unserer drei Teams. Zusätzlich die Sicht auf die einzelnen Bretter:

Es ist Daumendrücken für alle drei Teams angesagt, dass zumindest der Klassenerhalt gelingt.

Höntrop II Aufstieg !

Kurz vor der neuen Saison verzichtete ein Team auf den Aufstieg in die Verbandsbezirksliga. Wir hatten schon vorher unser Interesse angemeldet, dass bei einer solchen Situation unsere 2. Mannschaft aufstiegsbereit wäre.

Und das ist nun eingetreten – somit spielt unsere 2. Mannschaft in der Saison 2019/2020 in der Verbandsbezirksliga, herzlichen Glückwunsch!

Höntrop I Aufstieg !

VerbandsBezirksliga SVR Stichkampf: Knappe Kiste heute aber der Aufstieg gelang durch den 4,5 : 3,5 Sieg gegen SG Drewer 1. Achim, Burkhard und Michael siegten.

Aber nun etwas chronologischer, denn bereits im Vorfeld passierte einiges, so dass wir noch eine gute Chance bekamen aufzusteigen.

Da Ahlen 2 aus der Verbandsbezirksliga zurück gezogen hatte und das als Meister, gab es plötzlich einen weiteren Aufstiegsplatz, so ging es nun um acht Aufsteiger in die Verbandsklasse. Sechs davon waren schon für die Gruppenersten reserviert, somit waren nun noch zwei Aufstiegsplätze für die Gruppenzweiten vakant.
Hamm 2, Hattingen und Oberhausener SV 3 verzichteten auf die Stichkämpfe und so gab es überraschenderweise nur noch drei Vereine, die um die zwei letzten Plätze stechen durften. Matt in Dortmund stand bereits als DWZ-stärkstes Team als 7. Aufsteiger fest, somit ging es nun gegen Drewer um den letzten Aufstiegsplatz.

Bei einem 4 : 4 würde die Berliner-Wertung entscheiden, somit war es wichtig, dass wir „oben“ die Punkte holen.
Ohne ihr Brett 1 traten die Gäste an, aber da er in der gesamten Saison noch nicht spielte, hatten wir darauf gehofft. Zusätzlich mussten sie aber auch noch zwei weitere Spieler ersetzen u.a. ihren 100%-Mann. Als ich die Aufstellung sah, war ich doch recht sicher, dass wir das heute packen.
Auch wenn uns heute erneut Frank fehlte, der prozentual die meisten Punkte holen konnte, spielte mit Klaus für ihn doch der momentan beste Punktesammler aus Mannschaft zwo und so waren die Aussichten doch nun wirklich prächtig. Trotzdem waren wir nach DWZ nur leicht favorisiert, aber Zuversicht gehört ja auch dazu!

Und als dann Achim bereits nach einer Stunde gewann, da sein Gegner sich alle Mühe gab, die Eröffnung zu vergurken, schien der Sieg nun wirklich sicher … Aber dann vergurkte auch Klaus seine Eröffnung und auch Peter stand unter Druck und nach 90min musste auch Klaus aufgeben – Zwischenstand 1 : 1.

Ludger und Jörg wurden von Ihren Gegnern mit speziellen Varianten überrascht. Ludger schien den b2-Bauer gewinnen zu können, aber hinterher zeigte sein Gegner die Vorbereitung. Wenn Ludger den b-Bauern genommen hätte, wäre ein doppeltes Turmopfer mit mehrzügigem Matt gefolgt. Ludger nahm glücklicherweise den b-Bauern nicht, ich befürchte, ich wäre darauf hereingefallen, es sah doch zu verlockend aus.

Tja, dann kam die Phase der Ernüchterung: Burkhard stand schwierig, Peter wohl verloren und so sah es so aus, dass neben Achim wenigstens einer, aber besser zwei weitere gewinnen müssten, denn dann hätten wir beim Remis zumindest noch die bessere Berliner-Wertung. Aber so richtig klar sah es bei keinem weiteren unseres Teams nach einem Sieg aus. Man merkte auch, dass die Gäste erfreut den Verlauf beobachteten.

Da eroberte Michael einen Bauern und behielt den starken Springer gegen einen doch eher schlechten Läufer, aber bei allen Schwerfiguren auf dem Brett noch keine klare Gewinnstellung. Aber alsbald ließ mein Gegner den Tausch der Schwerfiguren zu und als ich im Endspiel Springer mit Mehrbauer gegen schlechten Läufer des Gegners angekommen war, dachte ich doch, dass das zu gewinnen sein sollte.

Derweil ging es bei Ludger, Burkhard und Jörg heiß her und es war nicht so leicht einzuschätzen, was bei den dreien passiert. Peter verlor, dafür sollte Volker im Doppelturm-Endspiel einen Bauern gewinnen, was ja auch nicht klar gewonnen ist, aber Hoffnung machte. Leider verlor Volker wenig später den Mehrbauern und sie einigten sich auf Remis – Zwischenstand 1,5 : 2,5 gegen uns.

Nach dreieinhalb Stunden wurde es plötzlich hektisch, Burkhards Gegner hatte eine Siegchance ausgelassen und mit einem schlechten Zug plötzlich Burkhards Bauern ein Feld vor der Umwandlung stark gemacht. Nun patzte der Gegner erneut und Burkhard durfte den Bauern zur Dame umwandeln! Der Gegner gab auf. Fast zeitgleich gab auch mein Gegner auf und Jörg wurde Remis geboten – er nahm an. Somit führten wir plötzlich 4 : 3 und ein Blick auf die Berliner-Wertung zeigte, dass wir gewinnen würden, selbst wenn Ludger seine Partie verlieren sollte.

Darauf bot Ludgers Gegner Remis, da er für die Mannschaft nichts mehr erreichen konnte und Ludger nahm an – so gewannen wir doch noch 4,5 : 3,5 und sind damit wieder zurück in der Verbandsklasse angekommen!!

Einzelergebnisse

Br. . SG Höntrop 1 1778 . SG Drewer 1 1739 4,5:3,5
1 1 Oberbarnscheidt, Ludger 1972 2 Mittmann, Volker 1873 ½:½
2 2 Peters, Michael 1958 3 Arnold, Ulrich 1798 1:0
3 3 Rostek, Jörg 1905 4 Nebel, Uwe 1827 ½:½
4 4 Jedner, Volker 1757 6 Schäpers, Lars 1820 ½:½
5 5 Koch, Burkhard 1693 7 Schäfer, Martin 1769 1:0
6 7 Barth, Hans-Joachim 1707 1001 Nordhoff, Georg 1663 1:0
7 8 Remshagen, Peter 1626 10 Mittmann, Sebastian 1610 0:1
8 10 Hoffmann, Klaus 1609 12 Hess, Marcel 1553 0:1

DWZ-Auswertung Mannschaftskämpfe

Nun am Ende der Saison, möchte ich aus Sicht unseres Vereins die DWZ-Entwicklung durch die Mannschaftskämpfe unserer drei Teams darstellen.

In Team 3 verbesserte sich Oswin mit +19 DWZ am stärksten,
in Team 2 Klaus mit +33 DWZ und in Team 1 Frank mit +32 DWZ.

Jürgen und Oswin wurde übrigens in in allen drei Mannschaften eingesetzt, allerdings gewann Oswin kampflos bei seinem Einsatz in Team zwo.

Stichkämpfe für Höntrop I

Nachdem wir die Saison auf Platz 2 abschlossen, kommt es nun zu Stichkämpfen, da aus den 6 Gruppen der Verbandsbezirksligen des SVR neben den 6 Erstplatzierten noch ein Aufstiegsplatz in die Verbandsklasse frei ist.

Somit dürfen die 6 Zweitplatzierten noch um den letzten Aufstiegsplatz stechen. Die beiden DWZ-Besten haben die 1. Runde am 02.06.19 spielfrei und greifen erst in Runde 2 am 16.06 ein.

Wir hofften vergebens, dass Matt in Dortmund den 2. Platz in Gruppe 2 verpasst, denn dann wäre wir zweitbestes Team und am 02.06 spielfrei. Rangfolge ist nun:
Matt Inn Dortmund (1866), Oberhausener SV 3 (1825), SG Höntrop (1779), SG Drewer (1767), SV Hattingen (1752), SV Hamm 2 (1692).

Somit planten wir ohne Ludger und Achim für den gelosten Heimkampf am 02.06 – aber gestern kam eine überraschende Nachricht: SV Hamm 2 hat zurückgezogen!

Damit spielt am 02.06 nur noch eine Paarung mit dem weiteren Bochumer Vertreter:
SG Drewer – SV Hattingen

[Nachtrag 25.5] mittlerweile hat auch SV Hattingen abgesagt, somit gehen die Stichkämpfe erst am 16.6 los.

Danach werden die beiden stärksten Teams, gegen die beiden weiteren Teams gelost. Somit werden wir am 16.06 gegen Matt in Dortmund oder gegen den Oberhausener SV 3 antreten.

[Nachtrag 27.5] mittlerweile hat auch der Oberhausener SV 3 zurück gezogen.
Wir spielen am 16.6 daheim gegen SG Drewer I, der Sieger spielt am 30.6 gegen Matt in Dortmund.

Somit ist Daumendrücken für unser Team angesagt.

HÖI furioser Saisonabschluss

VerbandsBezirksliga SVR Gr. 3 R.9: Der deutlichste Saisonsieg gelang heuer beim härtesten Verfolger Bochumer SV 02 IV mit 7 : 1. Jürgen, Achim, Burkhard, Jörg, Michael und Ludger siegten.

Beide Teams mussten mit zwei Ersatzleuten antreten, bei uns sprangen Jürgen und Oswin für Frank und Peter ein. Die Zeichen waren für uns klar – zwei Brettpunkte reichen um Platz 2 zu halten. Verblüffenderweise gratulierten uns die Gegner bereits in der Begrüßungsrede zum zweiten Platz. Wollten sie uns nur in Sicherheit wiegen, denn bei einem Sieg der Gastgeber mit 6,5 : 1,5, wären sie auf Platz 2?!

Mit ziemlich genau 150 DWZ-Punkten im Schnitt mehr gingen wir an den Start und die beiden Punkte sollten ja wohl drin sein, ein Sieg war ja auch eingeplant, aber dass es so deutlich würde, war dann doch eine erfreuliche Überraschung.

Bochumer SV 4 1618 SG Höntrop 1 1766 1,0:7,0
1 25 Abdullayev, Elchin 1790 1 Oberbarnscheidt, Ludger 2002 0:1
2 26 Sanftenschneider, Hans-Werner 1723 2 Peters, Michael 1945 0:1
3 28 Hartenberg, Yannick 1653 3 Rostek, Jörg 1934 0:1
4 29 Emmerich, Dieter 1621 4 Jedner, Volker 1823 ½:½
5 30 Czarnetzki, Iori 1597 5 Koch, Burkhard 1715 0:1
6 32 Schäfer, Gerhard Hermann 1535 7 Barth, Hans-Joachim 1686 0:1
7 4002 Durchfeld, Kai Niklas 1608 17 Tolksdorf, Jürgen 1604 0:1
8 51 Grone, Pierre 1413 18 Bock, Oswin 1421 ½:½

TopScorer: 6 unserer Spieler findet man unter den TOP 20! Dabei haben insbesondere Michael, Achim und Jörg einen Endspurt hingelegt Michael 7/7, Achim 4/4 und Jörg 3,5/4. Prozentual das beste Ergebnis holte Frank 5,5/6 = 92%. Frank macht das größte DWZ-Plus mit 33, danach folgt Achim mit 22 Punkten!

# Name Verein DWZ Punkte Spiele %
1 Zobiegala, Christoph SK Sodingen/Castrop 3 1927-30 7,0 8 88
2 Peters, Michael SG Höntrop 1 1945-222 7,0 8 88
3 Abdullayev, Elchin Bochumer SV 4 1790-6 7,0 9 78
4 Balke, Reiner SK Sodingen/Castrop 3 1881-76 7,0 9 78
5 Timpe, Norbert SV Horst-Emscher 4 1597-248 6,5 9 72
6 Hartenberg, Yannick Bochumer SV 4 1653-11 6,5 9 72
7 Behnicke, Eckhard SK Sodingen/Castrop 3 1697-115 6,5 9 72
8 Barth, Hans-Joachim SG Höntrop 1 1686-131 6,0 8 75
9 Czarnetzki, Iori Bochumer SV 4 1597-11 6,0 9 67
10 Kowalczyk, Frank SK Sodingen/Castrop 3 1764-77 6,0 9 67
11 Rostek, Jörg SG Höntrop 1 1934-77 6,0 9 67
12 Geistmeier, Frank SG Höntrop 1 1734-12 5,5 6 92
13 Tenschert, Hartmut SK Sodingen/Castrop 3 1742-105 5,5 7 79
14 Rohsiepe, Sebastian SV Horst-Emscher 3 1603-120 5,5 8 69
15 Schulze, Roland Bochumer SV 3 1727-56 5,5 8 69
16 Hertzsch, Wolfgang Bochumer SV 3 1679-58 5,5 9 61
17 Koch, Burkhard SG Höntrop 1 1715-84 5,5 9 61
18 Hofer, Stefan Bochumer SV 3 1765-56 5,5 9 61
19 Fischöder, Heiko SV Unser Fritz 3 1838-56 5,5 9 61
20 Oberbarnscheidt, Ludger SG Höntrop 1 2002-90 5,5 9 61

Endstand nach Runde 9

Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 MP BP
1 SK Sodingen/Castrop 3 ** 5,0 4,5 5,5 5,5 5,0 7,0 5,0 5,0 7,5 18 50.0
2 SG Höntrop 1 3,0 ** 4,5 7,0 5,0 4,0 5,0 6,5 5,0 6,5 15 46.5
3 Bochumer SV 3 3,5 3,5 ** 4,0 4,0 6,5 4,5 5,0 4,0 6,0 11 41.0
4 Bochumer SV 4 2,5 1,0 4,0 ** 3,5 5,0 4,5 6,5 4,5 4,5 11 36.0
5 SV Wattenscheid 4 2,5 3,0 4,0 4,5 ** 2,5 3,5 5,0 5,0 5,5 9 35.5
6 SV Horst-Emscher 3 3,0 4,0 1,5 3,0 5,5 ** 4,5 3,5 4,0 6,0 8 35.0
7 SC Gerthe – Werne 2 1,0 3,0 3,5 3,5 4,5 3,5 ** 3,0 5,0 4,5 6 31.5
8 SV Unser Fritz 3 3,0 1,5 3,0 1,5 3,0 4,5 5,0 ** 5,0 3,5 6 30.0
9 SV Zeppelin Herne 1 3,0 3,0 4,0 3,5 3,0 4,0 3,0 3,0 ** 4,0 3 30.5
10 SV Horst-Emscher 4 0,5 1,5 2,0 3,5 2,5 2,0 3,5 4,5 4,0 ** 3 24.0

Nun zum Verlauf: Weiterlesen

Höntrop II zum Saisonabschluss Remis

Bezirksklasse BO 6. R.: Daheim gegen den Vorletzten SG Witten 2 gab es ein 4 : 4.

Ein lustloses 4:4 gegen Witten 2 zum Abschluss der Saison. Nachdem schon vor Beginn der letzten Spielrunde klar war, dass Witten 2 nicht mehr absteigen konnte und zudem ein kleiner Unfall eines der Mitglieder der Gäste (Ein Treppensturz führte zu einer Platzwunde) mehr Aufregung verursachte als die anstehenden Partien, ging es entsprechend ruhig zur Sache.

Es war allen Beteiligten anzumerken, dass es um nichts mehr ging und so trudelten bereits in der ersten Stunde die ersten Remisangebote ein, die dann auch recht schnell dazu führten, dass auch alle anderen offensichtlich mit einer Punkteteilung einverstanden waren. So einigten sich alle schiedlich friedlich.

SG Höntrop 2 1469 SG Witten 2 1483 4:4
1 9 Hoffmann, Gary 1564 9 Teich, Willi 1609 ½:½
2 10 Hoffmann, Klaus 1588 10 Altenschöpfer, Maximilian 1564 ½:½
3 11 Vollersen, Olaf 1572 11 Papenkordt, Karl-Hermann 1547 ½:½
4 12 Weiher, Michael 1547 12 Dick, Winfried 1535 ½:½
5 13 Böcher, Joachim 1483 14 Vonrüden, Regina 1476 ½:½
6 14 Weyers, Lothar 1503 15 Krawietz, Siegfried 1352 ½:½
7 15 Raneberg, Hans-Peter 1472 16 Lang, Christopher 1270 ½:½
8 21 Schneider, Helmut 1020 17 Rüsing, Thomas 1509 ½:½

Abschlusstabelle nach Runde 7

Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 Sp + = MP BP
1 SF Springer Bochum 1 ** 7,0 5,0 5,0 5,5 6,0 6,0 8,0 7 7 0 0 14 42.5
2 SG Bochum 5 1,0 ** 5,0 5,5 4,0 4,0 6,5 5,5 7 4 2 1 10 31.5
3 SC an der Uni Bochum 1 3,0 3,0 ** 4,0 5,5 4,5 4,0 5,0 7 3 2 2 8 29.0
4 Sport Union Annen 3 3,0 2,5 4,0 ** 3,0 5,5 6,5 5,5 7 3 1 3 7 30.0
5 SG Höntrop 2 2,5 4,0 2,5 5,0 ** 5,5 4,0 3,0 7 2 2 3 6 26.5
6 SV Günnigfeld 3 2,0 4,0 3,5 2,5 2,5 ** 4,5 5,0 7 2 1 4 5 24.0
7 SG Witten 2 2,0 1,5 4,0 1,5 4,0 3,5 ** 6,5 7 1 2 4 4 23.0
8 SV Hattingen 2 0,0 2,5 3,0 2,5 5,0 3,0 1,5 ** 7 1 0 6 2 17.5